Obama erklärt sich zum Sieger der Vorwahl:
Ausreichend Delegiertenstimmen erhalten

Erstmals Afro-Amerikaner als Demokratenkandidat Genügend Stimmen trotz Niederlage in South Dakota

Obama erklärt sich zum Sieger der Vorwahl:
Ausreichend Delegiertenstimmen erhalten © Bild: AP/Carlson

Die US-Demokraten haben mit dem 46-jährigen Senator Barack Obama erstmals einen Afroamerikaner zum Spitzenkandidaten für die Präsidentschaft gemacht. Obama erklärte sich zum Sieger des Wettstreits mit seiner Senatskollegin Hillary Clinton. Hochrechnungen zufolge erreichte Obama trotz seiner Niederlage gegen Clinton in South Dakota die erforderliche Marke von 2118 Delegierten. auch die Wähler in Montana das Wort. Es handelt sich um die beiden letzten Vorwahlen im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten.

Obama hielt vor tausenden Anhängern im US-Staat Minnesota eine Siegesansprache. "Heute Abend stehe ich vor Euch und sage, dass ich der Kandidat für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten sein werden", sagte der Senator. "Heute Abend endet die eine historische Reise, während die andere beginnt - jene Reise, die Amerika neue und bessere Tage bringen wird." Obama bekräftigte seine Botschaft, dass er als Präsident ein neues Kapitel der Politik in Washington aufschlagen wolle. "Amerika, dein Moment ist gekommen: Dies ist unsere Zeit - die Zeit, die Seiten der alten Politik umzuschlagen." Die Diskussion bei den US-Demokraten konzentrierte sich am Wahlabend zunehmend auf eine mögliche gemeinsame Kandidatur von Obama und Clinton.

Letzten Vorwahlen
Als letzte US-Staaten hatten die schwach besiedelten Staaten Montana und South Dakota Vorwahlen abgehalten. Clinton siegte laut Hochrechnungen von US-Fernsehsendern in South Dakota, in Montana gewann hingegen Obama. An seinem Sieg in der Gesamtwertung konnten die Ergebnisse aus den beiden Staaten aber nichts mehr ändern. Dort wurden nur 31 der 4235 Delegierten bestimmt.

(apa/red)