Ob höhere Lebensqualität oder Traumfigur: Richtig praktiziertes Entschlacken tut gut

Was es ist, worauf es ankommt & Märchengeschichten Die besten vier Methoden für Sie im Überblick:<br>F.X.-Mayr, Heilfasten, Hildegard von Bingen & Schroth

Ob höhere Lebensqualität oder Traumfigur: Richtig praktiziertes Entschlacken tut gut

Herr und Frau Österreicher machen sich spätestens in der Fastenzeit Gedanken über ihre Figur. Doch bei übermäßiger Völlerei das ganze Jahr über hilft auch eine kurze 'Auszeit' nichts. Bei gezieltem Versuch, die Ernährung langfristig umzustellen und sich von Schadstoffen zu befreien, kann jedoch Entschlacken Wohlbefinden für Körper und Geist bedeuten.

Das, was der Mensch isst, wie er es zubereitet sowie kulinarische Tabus sind kulturell bedingt und dadurch regional extrem unterschiedlich. Doch vor allem der subjektive Geschmack entscheidet darüber, was wir essen und von welchen Dingen wir lieber die Finger lassen. Ernährung kann Wohlbefinden, Gesundheit und einfach Leben bedeuten. Bei falschem Verhalten kann der Begriff aber auch mit Krankheiten in Verbindung stehen. Besonders im Winter nehmen wir in der Regel reich- und fetthaltigere Nahrung als im Sommer auf. Im Frühling soll der Körper sich nun wieder 'leichter' fühlen können. Es geht hierbei weniger ums 'Abspecken', sondern vielmehr um die Reinigung, das Entgiften und Entsäuern des Körpers. In Kombination zur neuen Ernährungsweise gilt als bester Fatburner für mehr Wohlbefinden Bewegung. Leichter Ausdauersport ist der gesündeste Weg. Hier finden Sie nun Informationen und Tipps zum viel diskutierten Thema des Entschlackens.

Moderne Ernährung
In den gewöhnlichen im Handel erhältlichen Lebensmitteln, die wir heutzutage in der Regel zu uns nehmen, sind neben Energie- und Vitalstofflieferanten auch Abfall- und Schadstoffe enthalten. Diese unerwünschten Substanzen nehmen wir in unseren Körper auf, weil Nahrungsmittel in der heutigen Zeit mehrfach verarbeitet werden, bevor sie angeboten werden. Hierbei denke man zum Beispiel an Begriffe wie Farb- und Konservierungsstoffe. Diese Substanzen muss der Körper identifizieren und über Ausscheidungsorgane wieder abtransportieren. Diese Verarbeitungsfunktion wird Stoffwechsel genannt. Da sich unser Körper jedoch auch auf 'Notzeiten' einstellt, speichert er Substanzen, mitunter auch schädliche. Wenn man der Meinung ist, dass täglich angewandte Maßnahmen wie zum Beispiel die Zufuhr von Ballststoffen, viel Flüssigkeit und genügend Bewegung nicht ausreichen, kann man auch Kuren wie Heilfasten, Trinkkuren oder Darmreinigung etappenweise durchführen. Um den Körper von diesem 'Abfall' zu befreien, kann man auch zur Methode der Entschlackung oder Entgiftung greifen.

Schlackstoffe
Schadstoffe, die unseren Körper belasten und im Extremfall auch zu Krankheiten führen können, sind hauptsächlich Säuren. Bei übermäßiger Anlagerung dieser Säuren im Körper kommt es zu so genannten Verschlackungen. Normaler Weise werden diese Säuren über die Atmung und Niere aus dem Körper ausgeschieden. Das Entstehen von Schlacken und Toxinen im Körper ist somit ein ganz normaler Vorgang, deren Abfuhr er in der Regel auch natürlich reguliert. Das Thema des Entschlackens wird in der Medizin kontrovers diskutiert. Generell kann man sagen, dass unser Organismus einen Speichermechanismus darstellt und natürlich auch unerwünschte Stoffe gespeichert werden. Um ihn von den Abfallstoffen zu befreien, kann man unterstützend Methoden anwenden.

Entschlacken: Was geschieht hierbei?
Mit der gesteigerten Harnausscheidung werden vermehrt Gift- und Schlackenstoffe als Stoffwechselendprodukte aus dem Körper ausgeschwemmt, das Blut wird gereinigt und die Funktion von Leber, Nieren und Lunge unterstützt. Den besten Zeitpunkt zum Entschlacken stellt das Frühjahr dar, denn der Körper befindet sich hier in einer Umstellungsphase. Herz und Kreisauf können durch Entwässerung entlastet werden. Auch die Auswirkungen auf den Stoffwechsel können erstaunlich sein.

Grundregeln
Auch wenn es widersprüchlich klingen mag: Zum Entschlacken muss man viel trinken. Bei dieser Kur werden nämlich Schadstoffe des Körpers mit dem Urin ausgespült. Empfohlen wird hierbei eine Trinkmenge von mindestens 2,5 Litern. Hierfür eignet sich Wasser und ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee. (red)