Nur noch neun Teams in der Ersten Division

Nur noch neun Teams in der Ersten Division

In der ersten österreichischen Fußball-Division spielen ab sofort nur mehr neun Mannschaften: Der Konkursrichter Herwig Leibinger stimmte am Dienstag dem Antrag von Masseverwalter Dr. Ernst Grubeck zu, der die Schließung des Profi-Betriebes beim oberösterreichischen Klub gefordert hatte.

Damit sind alle Spieler des Tabellen-Siebenten kostenlos frei. In den verbleibenden Runden werden die Spiele gegen Braunau damit mit 3:0 für den jeweiligen Gegner strafverifiziert.

Jene Klubs, die bereits drei Mal gegen Braunau angetreten waren, dürfen sich jedoch nicht auf Punktezuwachs freuen. Die Resultate aller bisherigen Partien von Braunau behalten ihre Gültigkeit.

Braunau-Präsident Walter Lugmayr hat allerdings nach eigenen Angaben noch einen potenziellen Investor an der Angel, der im Falle einer Beteiligung oder Übernahme den Weiterbestand des Vereins in der Ersten Division möglich machen könnte. "Ich habe sehr gute Gespräche geführt, der Interessent wird sich bis morgen (Mittwoch) 10:30 entscheiden." Sollte dessen Entscheidung positiv ausfallen, würde Lugmayr noch am Mittwoch beim Landesgericht Ried die Wiedereröffnung des Betriebes beantragen. Als Präsident des finanzmaroden Klubs wird Lugmayr aber auf keinen Fall mehr tätig sein. Er wechselt als kaufmännischer Leiter zum LASK.