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NR-Wahl - SPÖ nominiert Doskozil als Spitzenkandidat im Burgenland

Niessl: Einstimmiger Beschluss im Landesparteivorstand

Die SPÖ Burgenland hat am Montag ihren Landeslisten-Wahlvorschlag für die kommende Nationalratswahl festgelegt. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil wurde einstimmig als Spitzenkandidat nominiert, teilte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) nach der Sitzung mit. Über den Vorschlag muss nun noch am 24. Juni der Landesparteirat abstimmen.

Mit Doskozil stehe eine Persönlichkeit an der Spitze, die österreichweit und international geschätzt werde, sagte Niessl vor Journalisten. Doskozil sei "der Sicherheitsexperte in Österreich".

Auf Platz Zwei der Landesliste kandidiere mit Klaudia Friedl aus dem Bezirk Oberpullendorf "eine sehr erfahrene, routinierte und aktive Frau". Friedl ist Bürgermeisterin von Steinberg-Dörfl und Landtagsabgeordnete. Um den dritten Listenplatz bewirbt sich mit dem Bürgermeister von Winden am See, Erwin Preiner, "der erfahrenste Nationalratsabgeordnete des Burgenlandes", so Niessl. Auf Preiner folge mit Lisa Vogl aus dem Bezirk Eisenstadt eine neue Kandidatin.

Neue Personen täten der SPÖ gut, meinte Niessl. Es sei immer wieder notwendig, die Partei für Neues zu öffnen: "Auch das symbolisieren wir mit unserer neuen Landesliste".

"Uns wäre es natürlich sehr recht gewesen, wenn 2018 die Nationalratswahlen stattgefunden hätten", meinte der Landeshauptmann im Hinblick auf die am 1. Oktober im Burgenland stattfindenden Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen. Dennoch habe man als erste Partei bereits die Kandidatenliste für die Nationalratswahl erstellt.

Die SPÖ habe bei den Kandidaten eine sehr ausgewogene Mischung, stellte Landesgeschäftsführer Christian Dax fest: "Der jüngste Kandidat ist 19 Jahre alt, die erfahrenste Kandidatin ist 60 Jahre alt". Bei der Landesliste habe man das Reißverschlusssystem eingehalten. "Unser Ziel ist natürlich, die 37 Prozent vom letzten Mal wieder zu erreichen", sagte Dax.

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