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Das sind die
Quereinsteiger der Wahl

Tierschützer Martin Balluch © Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

Die Nationalratswahl führt auch heuer wieder einige Quereinsteiger in die Politik ein: 2019 setzen bei den Großparteien allerdings nur die Neos und die Grünen auf neue Nicht-Politiker. Bei der ÖVP sind altbekannte "Promis" wieder dabei.

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Auf den Bundeslisten der Parlamentsparteien für die Nationalratswahl am 29. September finden sich heuer relativ wenige Quereinsteiger. ÖVP, SPÖ und FPÖ haben ihre aussichtsreichen Plätze an "bewährte Kräfte" aus dem Nationalrat bzw. der geplatzten türkis-blauen Regierung vergeben. Nur Neos und Grüne verhelfen bekannten Nicht-Politiker auf Listenplätzen, mit denen ihnen ein Mandat so gut wie sicher ist. Bei der Wahl 2017 hatte vor allem der damals neue ÖVP-Chef Sebastian Kurz zahlreiche "Promis" als Kandidaten gewonnen. Viele von ihnen - wie Gaby Schwarz oder Rudolf Taschner - wurden damals Abgeordnete und stehen jetzt wieder auf der Liste. Aber neue Quereinsteiger findet man auf der türkisen Bundesliste nicht.

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Quereinsteiger bei den Neos

Die Neos haben auch heuer - wie 2017 an Irmgard Griss - wieder eine "Wildcard" an einen Nicht-Politiker vergeben: "Kurier"-Herausgeber Helmut Brandstätter präsentierte vor Kurzem sein Buch "Kurz & Kickl - Ihr Spiel mit Macht und Angst", verließ die Zeitung und zieht jetzt mit Neos in den Wahlkampf. Mit Platz 2 auf der Bundesliste ist ihm ein Mandat sicher.

Quereinsteiger bei den Grünen

Dass auch die Grünen heuer einige Quereinsteigern aufbieten, liegt nicht nur daran, dass sie 2017 aus dem Nationalrat flogen - sondern auch daran, dass bei ihnen die Bundesliste vom Bundeskongress gewählt wird. Dieser setzte die Global 200-Chefin Leonore Gewessler auf Platz 2 und die Journalistin Sibylle Hamann auf Platz 3.

Quereinsteiger bei Liste Jetzt

Mit dem Tierschützer Martin Balluch konnte auch Peter Pilz für seine Liste Jetzt einen öffentlich bekannten Mitstreiter gewinnen. Dass er dem Nationalrat angehören wird ist mit Listenplatz 5 ebenso wenig wahrscheinlich wie - nach derzeitigem Umfragenstand - der Wiedereinzug der Partei überhaupt.

KPÖ und Wandel können laut den Meinungsforschern auch nicht darauf hoffen.

Die Ränge der Bundeslisten von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Neos, Grünen und Liste Jetzt:

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