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NR-Wahl: Wahlkarten gehen in den Versand

Anträge noch bis in der Woche vor der Wahl möglich

Die Stimmzettel sind fertig gedruckt, jetzt können die Wahlkarten für die Nationalratswahl versendet werden. Eine Wahlkarte brauchen alle Österreicher, die ihre Stimme nicht am 15. Oktober in "ihrem" Wahllokal am Hauptwohnsitz abgeben können. Damit können sie entweder die Briefwahl nützen, ein "fremdes" Wahllokal aufsuchen oder - wenn sie gehunfähig sind - eine "fliegende" Wahlbehörde anfordern.

Im Ausland lebende oder urlaubende Österreicher brauchen, wenn sie mitentscheiden wollen, jedenfalls eine Wahlkarte für die Briefwahl.

Um an eine Wahlkarte zu kommen, muss man sie beantragen. Am einfachsten geht dies über die Homepage der Wohngemeinde bzw. über http://www.help.gv.at oder auch mit der Karte in den Foldern, die demnächst jeder Haushalt im Postkasten findet. Auch per Brief, Fax und persönlich kann man eine Wahlkarte beim Gemeindeamt, in dessen Wählerevidenz man steht, anfordern - nur nicht telefonisch.

Den Weg zur Post kann sich sparen, wer die Wahlkarte entweder persönlich beantragt oder beim Online-Antrag die digitale Signatur bzw. Handy-Signatur einsetzt. Damit wird die Identität nachgewiesen, was - nach früheren Missbrauchsfällen - unabdingbar nötig ist. Ohne Nachweis beim Antrag wird die Wahlkarte eingeschrieben zugeschickt und muss, wenn einen der Briefträger nicht antrifft, von der Post abgeholt werden.

Beantragt werden können Wahlkarten schriftlich noch bis Mittwoch, 11. Oktober, bzw. schriftlich oder mündlich bis Freitag, 13. Oktober (12 Uhr), wenn eine persönliche Übergabe (allenfalls auch an einen Bevollmächtigten) möglich ist.

(S E R V I C E - Weitergehende Informationen über Wahlkarten und die Wahl auf der Homepage des Innenministeriums unter http://www.bmi.gv.at/wahlen)

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