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NR-Wahl - ÖVP-Kandidat Hörl fordert Stopp aller KV-Verhandlungen

Tiroler Wirtschaftsbund-Obmann führt Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten

Den Stopp aller aktuellen Kollektivvertrags-Verhandlungen fordert der Obmann des Tiroler ÖVP-Wirtschaftsbundes, Franz Hörl, der für die Volkspartei an zweiter Stelle der Landesliste für den Nationalrat kandidiert. Als Grund dafür nannte er am Samstag in einer Aussendung den Nationalratsbeschluss für eine Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten.

Mit diesem Beschluss würden alle bestehenden Kollektivverträge ausgehebelt, argumentierte der Seilbahnen-Obmann. Außerdem ist es seiner Ansicht nach der Wirtschaft nicht zuzumuten, "die vergangenen Ohrfeigen einfach auszublenden". Damit meint Hörl u.a. den beschlossenen Mindestlohn ohne Vereinbarung über eine Arbeitszeitflexibilisierung.

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