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Novemberpogrome -
SPÖ gedenkt der Opfer

Rendi-Wagner: Dauerhafter Auftrag zur Wachsamkeit gegen Gesellschaftsspaltung

Die geschäftsführende SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat anlässlich des 80. Jahrestags der Novemberpogrome 1938 betonte, dass das Gedenken daran "für die Sozialdemokratie ein bleibender Auftrag ist, Antisemitismus, Rassismus und Hetze mit aller Konsequenz zu bekämpfen". Gedenken bedeute für sie, die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und im Hier und Jetzt richtig zu handeln.

"Die Novemberpogrome haben uns vor Augen geführt, wie schnell ein Klima des Hasses in Gewalt münden kann", so Rendi-Wagner in einer Aussendung: "Umso mehr ist es unser dauerhafter Auftrag, wachsam zu sein und mit aller Kraft und Entschlossenheit gegen jeden Versuch, mit Hass und Feindbildern die Gesellschaft zu spalten, aufzustehen."

Auch NEOS und Liste Pilz gedenken

Sowohl die NEOS als auch die Liste Pilz haben anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome einen politischen Auftrag für die heutige Generation betont. NEOS-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger meinte, der 9. November dürfe nicht nur ein Gedenktag sein, "sondern auch ein Auftrag, uns entschlossen gegen jede Form von Rassismus, Fremdenhass und Ausgrenzung einzusetzen".