Not-Abtreibung von

Milla Jovovich enthüllt
ihr traumatisches Erlebnis

Nicht ohne Grund spricht die Schauspielerin offen über ihren Schwangerschaftsabbruch, der alles andere als normal ablief. Mit ihrer persönlichen Leidensgeschichte reagiert Milla Jovovich auf neue Abtreibungsgesetze in den USA, die eine Abtreibung illegal machen, sobald bei dem Fötus ein Herzschlag festgestellt wird.

Das ist meistens in der sechsten Woche und damit lange bevor viele Frauen überhaupt merken, dass sie schwanger sind. Die in der Ukraine geborene Milla fürchtet, dass diese Gesetze Frauen dazu bringen könnten, Abtreibungen heimlich und unter schlechten hygienischen Bedingungen durchzuführen. Für Milla ist diese Vorstellung ein Albtraum, denn dazu hat sie ihre eigene Vorgeschichte.

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»Ich musste während des kompletten Eingriffs wach sein«

Auf ihrem Instagram-Account erzählt die beliebte Hollywood-Schauspielerin, die zuletzt bei der Produktion "Hellboy – Call of Darkness" mitwirkte, was ihr zugestoßen ist.

Ich war viereinhalb Monate schwanger und drehte gerade für einen Film in Osteuropa", sagt sie in einem Instagram-Posting. "Ich bekam vorzeitige Wehen und musste während des kompletten Eingriffs wach sein.

» Ich war allein und hilflos«

Es war eins der schlimmsten Erlebnisse, die ich je durchmachen musste. Ich habe noch immer Albträume davon. Ich war allein und hilflos."

Depressionen und Angst

Wenn sie daran denke, dass Frauen unter noch schlimmeren Bedingungen einen Abbruch vornehmen lassen müssten und das nur wegen der neuen Gesetze, drehe sich ihr der Magen um, so Milla weiter.

Sie selbst verfiel nach dem Eingriff in Depressionen und musste sogar ihre Karriere auf Eis legen. "Zum Glück konnte ich mich selbst aus dieser Hölle befreien, aber die Erinnerung daran wird mich bis an mein Lebensende begleiten", verrät sie und weiter: "Keine Frau möchte so etwas durchmachen, aber wir müssen dafür kämpfen, dass wir im Notfall eine sichere Umgebung für den Eingriff haben.