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Norovirus-Verdacht in Berufsschule Hartberg - Bis Montag geschlossen

Magen-Darm-Erkrankung bei mehreren Jugendlichen in oststeirischer Schule

Die gesamte Landesberufsschule Hartberg in der Oststeiermark musste am Donnerstag wegen vermehrten Krankheitsfällen geschlossen werden.

In den vergangenen Tagen, besonders am Mittwoch, waren Lehrlinge erkrankt, bekamen Durchfall und mussten erbrechen. Die Amtsärztin hat daher die Schule, das Lehrlingsheim sowie einen im Gebäude eingerichteten Kindergarten bis Montag geschlossen.

In der Berufsschule werden laut Leiter Christian Nüßlein rund 210 Buschen und Mädchen ausgebildet. Etwa 200 von ihnen schlafen auch im Lehrlingsheim. Von dort dürften sich die Infektionen auch ausgebreitet haben, hieß es am Donnerstag auf APA-Nachfrage aus dem Büro von Bildungslandesrätin Ursula Lackner (SPÖ). Der Verdacht laute auf Noroviren, das sei aber noch nicht bestätigt.

Die Schüler seien noch am Donnerstag von der Amtsärztin aufgeklärt und mit einem Informationsblatt nach Hause geschickt worden. Bei Beschwerden sollen sie auch keinesfalls ihre Unternehmen aufsuchen, um eine Ansteckung anderer auszuschließen. Bis Montag sollen nun die Räumlichkeiten in dem Gebäude desinfiziert werden. Sollte es keine weiteren Beschwerden geben, könne der reguläre Schulbetrieb am Montag wieder aufgenommen werden, sagte ein Sprecher.

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