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Nordkorea plant keine Gespräche
mit USA über Raketenprogramm

Generaldirektor der Nordamerika-Abteilung des nordkoreanischen Außenministeriums will nicht verhandeln

Nordkorea plant einem hochrangigen Diplomaten zufolge keine Verhandlungen mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm. Der Besitz von Nuklearwaffen sei für das Land eine "Frage von Leben und Tod", zitierte die Nachrichtenagentur Ria am Freitag den Generaldirektor der Nordamerika-Abteilung des nordkoreanischen Außenministeriums, Choe Son Hui.

Sein Land brauche die Waffen, um auf einen potenziellen Angriff reagieren zu können. Feuer werde mit Feuer beantwortet, ergänzte der Diplomat auf einer Konferenz zum Abbau von Kernwaffen.

Im Streit über das Atomprogramm schließt US-Präsident Donald Trump eine militärische Option nicht aus. Sein Außenminister Rex Tillerson dringt hingegen auf eine diplomatische Lösung, was Trump jüngst als Zeitverschwendung abgetan hat.

Nordkoreas Führung hat die Weltgemeinschaft mit anhaltenden Atombomben- und mehreren Raketentests aufgeschreckt. Das kommunistische Land arbeitet an atomwaffentauglichen Raketen, mit denen das US-Festland erreicht werden kann.

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