Nordkorea von

"Gnadenloser Einsatz"

Weitere Verbaleskalation der Diktatur - Atomangriff auf USA endgültig genehmigt

Nordkorea Drohgebaerde © Bild: Reuters/KCNA

Nordkoreas Diktator droht weiter: Im Konflikt mit Südkorea und den Vereinigten Staaten hat die Diktatur den Konfrontationskurs weiter verschärft. Ein Atomangriff auf die USA sei endgültig genehmigt worden, teilte der Generalstab der nordkoreanischen Volksarmee am Donnerstag mit. Den USA wird mit "gnadenlosem Einsatz" gedroht. Außerdem blockierte die Führung in Pjöngjang den zweiten Tag in Folge den Zugang für Südkoreaner zum gemeinsam betriebenen Industriekomplex Kaesong.

In einer über die amtliche Nachrichtenagentur KCNA verbreiteten Erklärung erklärte der Generalstab, bei dem "gnadenlosen Einsatz" könnten "moderne" Waffen eingesetzt werden. Die Regierung in Washington werde formal darüber informiert, dass dies eine Reaktion auf Drohungen aus den USA sei.


Washington forderte Pjöngjang auf, seine Kriegsrhetorik einzustellen. Die jüngste "in einer langen Reihe von provokativen Erklärungen dient nur dazu, Nordkorea weiter vom Rest der internationalen Gemeinschaft zu isolieren und sein Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung zu unterminieren", erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, Caitlin Hayden, in Washington. "Nordkorea sollte seine provokativen Drohungen einstellen und sich stattdessen auf die Einhaltung seiner internationalen Verpflichtungen konzentrieren."

USA errichten Raketenabwehr

Nordkorea hatte bereits vor einem Monat mit einem Präventivschlag gegen die USA gedroht. Vergangene Woche ordnete die Armee an, die Raketen für einen Angriff auf die USA in Bereitschaft zu versetzen. Wenig später erklärte Pjöngjang, es befinde sich mit Südkorea im "Kriegszustand". Seit einem nordkoreanischen Raketentest im Dezember und einem Atomwaffentest Pjöngjangs im Februar wuchsen die Spannungen zwischen den beiden Länder stetig.

Auch am Donnerstag untersagte Pjöngjang südkoreanischen Beschäftigten die Einreise in den gemeinsam betriebenen Industriekomplex Kaesong. Einen Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, wonach alle Südkoreaner Kaesong bis zum 10. April verlassen müssen, dementierte das Vereinigungsministerium in Seoul. Die nordkoreanische Führung hatte am Mittwoch zugesagt, dass alle sich in Kaesong aufhaltenden Südkoreaner ausreisen dürften. Am Donnerstag drohte Nordkorea laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA mit dem Abzug seiner 53.000 Arbeiter aus dem Komplex. Der Wirtschaftspark liegt in Nordkorea etwa zehn Kilometer von der Grenze zu Südkorea entfernt. Er wurde 2004 als Projekt der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gegründet und galt seitdem als wichtiges Symbol der Annäherung; er ist überdies eine wichtige Devisenquelle für das kommunistische Nordkorea.

Das Pentagon kündigte an, angesichts der Drohungen aus Nordkorea "in den kommenden Wochen" ein Raketenabwehrsystem auf der zu den USA gehörenden Pazifik-Insel Guam aufzustellen. Das US-Militär beorderte in den vergangenen Tagen bereits Kampfflugzeuge und Zerstörer in die Region. Unterdessen meldeten Yonhap und die japanische Zeitung "Asahi Shimbun" übereinstimmend, Nordkorea habe eine Mittelstreckenrakete an die Ostküste verlegt.

China ist „alarmiert“

China ist höchst beunruhigt über die Eskalation auf der koreanischen Halbinsel. "Die Generäle machen sich große Sorgen", sagt eine Quelle mit langjährigen, persönlichen Beziehungen zu hohen Militärs. Angesichts des Säbelrasselns des jungen Militärführers Kim Jong-un und der großen Spannungen werde befürchtet, dass ein dummer Zufall eine Konfrontation auslösen könnte "und Nordkorea in Flammen steht". Für diesen Fall gebe es Planungen, sagt die Quelle der Nachrichtenagentur dpa in Peking: Chinesische Streitkräfte sollten schnell versuchen, die nuklearen Anlagen in Nordkorea unter Kontrolle zu bringen und zu sichern, um Schlimmeres zu verhindern.

"Niemand spricht von der Gefahr, dass in Nordkorea so etwas wie in Fukushima passieren könnte", habe einer der Generäle jüngst in einem vertraulichen Gespräch gewarnt. Die chinesischen Streitkräfte bereiten sich nach seinen Angaben auch darauf vor, größere Flüchtlingsströme an der koreanisch-chinesischen Grenze zu bewältigen. Nichts davon wird allerdings offiziell bestätigt. Fast gebetsmühlenartig ruft Chinas Regierung nur alle Parteien zur Zurückhaltung und zum Dialog auf. "Die Situation auf der Halbinsel ist derzeit heikel und schwierig", sagt der Sprecher des Außenministeriums, Hong Lei.

Kommentare

Patrick Golderer
Patrick Golderer melden

Aja Nordkorea droht den USA! So vermitteln uns das die 6 Mediengiganten die 98% weltweit kontrollieren. Perphides Spielchen wie immer von Seiten der USA. Zufällig sind nur der Iran und der Sudan, Nordkorea, Libyen und Kuba noch nicht unter Kontrolle der Rothschilds.

wintersun melden

Ja, über diese "Zufälle" bin ich auch bereits gestolpert. Deswegen glaube ICH (!) prinzipiell GAR NICHTS was mir mir westliche Mainstream-Medien VERMITTELN WOLLEN (in diesem fall du musst gegen Nordkorea sein). Bitte genau achten wie ich es geschrieben habe, denn genau so ist es gemeint.

Ich bin nämlich der Meinung dass der größte Terrorist der Westen selbst ist und die Medien dessen bezahlter Handlanger.
Ich streite gar nicht ab dass es mit Nordkorea einen massiven Interessenskonflikt gibt, aber die Gründe sind nicht nur weil deren Staatsführer ein "Irrer" sein soll.
Um dies zu unterstreichen frage ich ob es über alle menschenrechtsfeindliche Regime dieser Welt viele unschöne Medienberichte gibt, oder nur über die, welche nicht mit dem Westen "ins Bett gehen"?

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