Nordische WM von

Pum zieht zufriedene Bilanz

ÖSV-Sportdirektor: "Mit sieben Medaillen ex aequo mit Schweden auf Platz zwei"

Hans Pum © Bild: GEPA pictures/Andreas Pranter

ÖSV-Sportdirektor Hans Pum hat nach Abschluss der Nordischen Ski-WM im Val di Fiemme zufrieden Bilanz gezogen. Der Oberösterreicher zog die Zahl der insgesamt gewonnenen Medaillen und nicht die der Goldmedaillen als Basis für die Nationenwertung heran. "Mit sieben Medaillen liegen wir im WM-Medaillenspiegel ex aequo mit Schweden auf Platz zwei", sagte Pum und fand in einer ÖSV-Aussendung für alle drei Sparten lobende Worte.

Bei den Springern habe man gewusst, dass Oslo mit fünfmal Gold und zweimal Silber nicht zu wiederholen sei. "Zudem hat sich in diesem Winter schon im Weltcup gezeigt, dass die Konkurrenz stärker und das Niveau an der Spitze noch ausgeglichener geworden ist", erklärte Pum. Das Herren-Team habe in einer sehr angespannten Situation seine Klasse unter Beweis gestellt. "Unter diesem Gesichtspunkt ist diese Goldmedaille besonders hoch einzustufen. Die skifahrerische Einlage von Manuel Fettner war dabei das berühmte Tüpfelchen auf dem i und wird sicher in die Geschichtsbücher eingehen", betonte der ÖSV-Sportchef.

Erwartungen bei Kombinierern übertroffen

In der Nordischen Kombination seien mit drei Medaillen die eigenen Erwartungen übertroffen worden, sagte Pum und hob die Leistungen von Mario Stecher, Bernhard Gruber und Willi Denifl besonders hervor. Im Langlauf sah der 58-Jährige einen großen Schritt des ÖSV-Aufgebots nach vorne. Der erste Auftritt einer Damen-Staffel seit 24 Jahren und die Leistungen von jungen Aktiven würden Hoffnungen für die Zukunft wecken.

"Gerade in diesem Bereich haben sich die gute Arbeit der Abteilung Forschung und Entwicklung und der damit verbundene spartenübergreifende Know-How-Transfer positiv bemerkbar gemacht", befand Pum und strich die gute Arbeit der Betreuer- und Serviceteams hervor.

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