Nordische Kombination von

Stecher freut sich auf Ramsau

"Da bin ich aufgewachsen in meinem Sportlerleben", sagt der 35-Jährige

Mario Stecher beim Training für die Nordische Kombination in Ramsau © Bild: GEPA pictures/Simonlehner

Die Vorzeichen erinnern an 2010: Mario Stecher kommt nach guten Ergebnissen voller Selbstvertrauen zu den Weltcup-Heimbewerben der Nordischen Kombination in Ramsau am Dachstein. Vor zwei Jahren hatte er erstmals in seiner engeren Heimat triumphiert und das gleich doppelt. Dank wiedergefundener Stärke im Springen ist der 35-Jährige in seiner 21. Weltcup-Saison ebenso zuversichtlich.

"Ich fahre immer mit einem positiven Gefühl nach Ramsau, da bin ich aufgewachsen in meinem Sportlerleben", erklärte der Eisenerzer. So wie zwei Jahre zuvor darf er sich auch diesmal zu den Mitfavoriten zählen. "Ich habe im Training gesehen, dass es sehr gut geht und das Selbstvertrauen ist durch die jüngsten Ergebnisse gestiegen", versicherte der Wahl-Tiroler.

In Kuusamo, der bisher letzten Weltcup-Station, waren ihm trotz des mäßigen Auftakts in Lillehammer auf Anhieb gute Sprünge gelungen. Ein langes Gespräch mit dem Skisprung-Cheftrainer Alexander Pointner hatte eine Veränderung bewirkt. "Ich habe mich wieder darauf besonnen, was wichtig ist und auf mein Gefühl geachtet", betonte Stecher.

Mehr Laufen für Stecher
In Ramsau könnte er den fünften Platz von Kuusamo übertreffen, nicht zuletzt deshalb, weil diesmal wieder die größere Runde gelaufen werden kann. "Das kommt mir entgegen, da muss man wesentlich mehr arbeiten", sagte Stecher, der sich als einer der stärksten Läufer im Feld etabliert hat.

Bestplatzierter Österreicher im Weltcup ist Bernhard Gruber als Vierter. Der starke Springer hat zuletzt gemeinsam mit Stecher einen Team-Sprint gewonnen und fühlt sich auch alleine bereit für weitere Podestplätze nach dem dritten Rang in Lillehammer.

"Ich habe sehr gut trainiert"
"Die Heimkulisse spornt natürlich gewaltig an, da kann man schon über sein Leistungspotenzial hinausschießen, das heißt 110 Prozent geben", sagte der 30-jährige Gasteiner, der sich nach fast zweiwöchiger Wettkampfpause bestens vorbereitet fühlt. "Ich habe sehr gut trainiert und eine gute Mischung zwischen Trainingsreizen und Regeneration gefunden."

Cheftrainer Christoph Eugen ist positiv gestimmt. "Nach den Leistungen bei den vergangenen Weltcups freuen wir uns nun besonders darauf, vor heimischem Publikum einen Wettkampf zu absolvieren."

Jason Lamy Chappuis führt
Im Gelben Trikot reist der Franzose Jason Lamy Chappuis an den Fuß des Dachsteins, wo er 2009 einen Doppelsieg und im Vorjahr einen Erfolg gefeiert hatte. Der Olympiasieger führt aber nur 17 Punkte vor dem Norweger Magnus Moan. Dem Doppelsieger von Lillehammer, der 2005 und 2006 bereits in Ramsau triumphiert hatte, hat der steirische Trainer-Export Klaus Huber wieder auf die Sprünge geholfen.

Programm
Freitag: Qualifikation Springen (13.30)
Weltcup-Bewerbe
Samstag (Springen/13.00, Langlauf 15.45)
Sonntag (Springen/13.00, Langlauf/15.30)

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