Norah Jones' Seitenprojekt: The Little Willies bieten Bar-Jazz der Extraklasse!

New Yorker Quintett veröffentlicht sein Debütalbum Neun Coverversionen und vier Eigenkompositionen

Norah Jones' Seitenprojekt: The Little Willies bieten Bar-Jazz der Extraklasse!

Norah Jones zählte zu den Mainstream-Jazz-Überfliegern des Jahres 2005. Gemeinsam mit Lee Alexander (Bass), Jim Campilongo (E-Gitarre), Richard Julian (Gitarre, Gesang) und Dan Rieser (Schlagzeug) betreibt die Wahl-New Yorkerin seit 2003 das Seitenprojekt The Little Willies. Das Quintett veröffentlichte nun sein selbst-betiteltes Debütalbum, das Bar-Jazz der Extraklasse bietet.

The Little Willies werden auch als die "größte kleine Bar-Band New Yorks" bezeichnet. Tatsächlich fängt das erste Album der fünfköpfigen Formation genau jene lockere Atmosphäre ein, die auch bei ihren hoch geschätzten Club-Konzerten herrscht. Ihre sporadischen Auftritte in der intimen Umgebung des Living Room in New York haben mittlerweile Kult-Charakter.

Auf "The Little Willies" finden sich nun dreizehn Songs. Neun davon sind Coverversionen, u.a. von Willie Nelson ("Gotta Get Drunk"), Townes Van Zandt ("No Place To Fall") oder Kris Kristofferson ("Best Of All Possible Worlds"). Aber auch die Eigenkompositionen der Little Willies sind eine Klasse für sich.

Nachdem das Quintett zunächst ein Live-Album geplant hatte, entschied es sich doch für Studioaufnahmen und weihte mit den Aufnahmesessions zugleich das Studio ein, das sich Norah Jones und Lee Alexander gerade eingerichtet hatten.

So entstand ein Album, dessen Stärken - neben den hervorragenden Sängern Norah Jones und Richard Julian - vor allem in der intimen und persönlichen Grundstimmung liegen. (red)

Hörproben:
www.emimusic.ca/thelittlewillies