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NÖ-Wahl: ÖVP-Kampagne stellt
"Miteinander" in den Mittelpunkt

Volkspartei möchte bis zum Urnengang jeden Haushalt im Bundesland besuchen

Die Volkspartei stellt in ihrer am Dienstag präsentierten Kampagne für die niederösterreichische Landtagswahl das "Miteinander" in den Mittelpunkt. Ziel sei zudem, in den nächsten 19 Tagen jeden Haushalt im Bundesland zu besuchen. Die ÖVP werde "selbstverständlich" die im Landtag beschlossene Wahlkampfkosten-Obergrenze (sechs Millionen Euro) einhalten, sagte Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

In der ersten Plakatwelle wird auf der Großfläche u.a. mit einem Sujet, das Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Beschäftigten zeigt, und dem Slogan "wir arbeiten. miteinander niederösterreich" geworben. Ein weiteres Sujet bildet Mikl-Leitner im Gespräch ab - mit dem Schriftzug "unsere landeshauptfrau". Auf einem der Themenplakate ist zu lesen: "Familienland. Elternland. Kinderland. Mutterland". Außerdem werden 10.000 Dreieckständer aufgestellt und 11.000 Schaukastenplakate aufgehängt. Dazu kommen 2.000 Landschaftselemente etwa aus Holz oder auf Silo- oder Heuballen sowie Plakate auf Laternenmasten oder Feldern und Transparente auf Brücken.

Mehr als 20.000 Funktionäre sind laut Ebner in den nächsten Tagen in den Gemeinden unterwegs. Für jeden Haushalt gibt es ein Frühstücks- bzw. Schneidbrett. Verteilt werden außerdem u.a. Mikl-Leitners Hündin "Milou" als Stofftier, Kinderbücher mit dem Titel "Milou und ihre Freunde", Memoryspiele und Hundefutter. Man setze auf weniger Werbemittel als in der Vergangenheit, aber auf "qualitativ hochwertige", so Landesgeschäftsführer und Wahlkampfmanager Ebner.

In den Inseraten der Volkspartei heißt es etwa "Unsere Hilfe für die Schwächsten. Nicht für die Frechsten" oder "Weniger Bevormundung, mehr Hausverstand. Leistung muss es wieder leichter haben". Nach dem Wahlkampfauftakt am Montagabend mit mehr als 4.100 Gästen in Tulln sind ab morgen, Mittwoch, sieben Regionalveranstaltungen geplant.

Ebner nannte als Wahlziel der ÖVP, die beste Partei- bzw. Landesparteiorganisation in Österreich zu bleiben. Derzeit sind das - nach der niederösterreichischen Volkspartei, die beim Urnengang 2013 mit 50,79 Prozent die absolute Mehrheit erreichte - die SPÖ Burgenland mit 41,92 Prozent und die ÖVP Vorarlberg mit 41,79 Prozent.

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