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NÖ Sicherheits-konzept greift

Pröll: 22 Prozent weniger Delikte als im Jänner 07

NÖ Sicherheits-konzept greift © Bild: ÖVP NÖ

"Die im Zusammenhang mit der Schengen-Erweiterung in Niederösterreich gesetzten Schwerpunkte an Grenzraumkontrollen und Präventivmaßnahmen greifen", so LH Erwin Pröll unter Hinweis auf die monatliche Kriminalstatistik. Diese weist im Jänner im Bundesland einen Rückgang von 22 Prozent bei der Zahl der angezeigten Delikte auf. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsrate um 2,9 auf 41 Prozent.

In punkto Sicherheit werde nichts dem Zufall überlassen, so Pröll zum heutigen zweiten Sicherheitsgespräch nach dem 22. Jänner mit NÖ Sicherheitsdirektor Franz Prucher, Landespolizeikommandant Arthur Reis und Militärkommandant Johann Culik. Betont wurde die gute Zusammenarbeit von Exekutive und Bundesheer. Dessen Assistenzeinsatz im Grenzraum - für Pröll ein wesentliches Element - wurde von 160 auf 240 Soldaten aufgestockt, wobei neben der Beobachtung von Immobilien vermehrt bewegliche Streifen unterwegs sind, so Culik.

Internationale Zusammenarbeit
Im Kampf gegen die Kriminalität habe die Schengen-Erweiterung Vorteile gebracht, meinte Pröll: Zuvor war das Sicherheitspersonal an der Grenze gebunden, nun sei die Überwachungsdynamik größer und die Exekutive damit für Kriminelle unberechenbarer geworden. Überdies wurde die internationale Zusammenarbeit wesentlich enger und schlagkräftiger. So seien aufgrund internationaler Haftbefehle bereits 34 Festnahmen im Ausland und 16 im Inland erfolgt.

Stetige Schwerpunktaktionen
5.918 strafbare Handlungen im Jänner 2008 (2007: 7.585) bedeuten einen Stand wie zuletzt 2003, obwohl es mehr Deliktarten gibt, sagte der Landeshauptmann. Schwerpunktaktionen entlang der Hauptverkehrsachsen und in Ballungsräumen werden fortgesetzt, ein neues Observationsfahrzeug in Betrieb genommen und Videoüberwachungen an neuralgischen Punkten verstärkt - zum Beispiel beim Multiplex in Vösendorf, um im Umfeld der dortigen Diskothek zunehmend registrierte Suchtgiftdelikte bzw. auch Körperverletzungen (Raufereien) hintanzuhalten. Die Zahl der allgemeinen Diebstähle sank im Jänner 2008 im Vergleich zum Jänner 2007 um 18 Prozent, jene der Wohnungseinbrüche um erfreuliche 41,4 Prozent. Acht Raubdelikten stehen 18 im Vergleichsmonat des Vorjahres gegenüber.

Quelle: ÖVP Niederösterreich

www.vpnoe.at