NÖ Landtagswahl von

Wahlkampf in heißer Phase

ÖVP und Team Stronach vor Auftaktveranstaltungen, SPÖ folgt nächste Woche

Wahlkampf geht in Niederösterreich in die heiße Phase. © Bild: APA/Pfarrhofer

Plakatserien und zunehmend härter werdender Schlagabtausch zwischen den Parteien künden seit längerem von der niederösterreichischen Landtagswahl am 3. März. Nun geht der Wahlkampf in die "heiße Phase": ÖVP und das Team Stronach halten diese Woche - beide am Donnerstagabend - Auftaktveranstaltungen ab, die Sozialdemokraten folgen am Montag, dem 18. Februar.

Der Auftakt der Volkspartei mit Landeshauptmann Erwin Pröll und seinem Team steigt im Multiversum in Schwechat. Davor ist am Dienstag ist eine Start-PK in St. Pölten angesetzt.

Das Team Stronach hat als Austragungsort die Donauhalle der Messe Tulln gewählt. Angekündigt wurde neben der Vorstellung der Kandidaten der Landesliste eine Rede des Parteigründers und NÖ Spitzenkandidaten Frank Stronach.

Restprogramm

Die SPÖ lädt am darauffolgenden Montagabend zum medienöffentlichen Landesparteivorstand in ihr Haus in St. Pölten. Am 22. Februar folgt ein größeres Fest in Wieselburg, der Heimatgemeinde des Spitzenkandidaten und Landesparteichefs LHStv. Sepp Leitner.

Die NÖ Freiheitlichen sind bereits mit dem traditionellen Neujahrstreffen der FPÖ, bei dem Bundesparteichef Heinz-Christian Strache am 19. Jänner zum Generalauftakt in das Super-Wahljahr 2013 blies und Landesrätin und NÖ Spitzenkandidatin Barbara Rosenkranz für "Mut zur Heimat" eintrat, in den niederösterreichischen Wahlkampf gestartet. "100 Prozent Bio, null Prozent korrupt" und "wir bleiben sauber" betonten die Grünen bei ihrem Auftakt-Event mit Front- und Klubobfrau Madeleine Petrovic und Bundessprecherin Eva Glawischnig am 27. Jänner.

ÖVP-Mehrheit brechen

Die absolute Mehrheit der ÖVP zu brechen ist Ziel der Mitbewerber, zu den beherrschenden Themen im Wahlkampf zählen die Veranlagungen der Wohnbaugelder. Den Wahlprogrammen zufolge möchte die ÖVP unter dem Motto "noch innovativer, noch schneller, noch sozialer" die Entwicklung im Bundesland vorantreiben. Die SPÖ setzt auf soziale Kernbereiche, der FPÖ ist Sicherheit ein besonderes Anliegen und den Grünen der Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

Insgesamt treten im Bundesland neun Listen an, flächendeckend aber außer den vier im Landtag etablierten Parteien nur noch das Team Stronach. Die KPÖ scheint in 19 von 21 Bezirken auf den Stimmzetteln auf. Die Mutbürger schafften eine Kandidatur in 13 Bezirken, die Christliche Partei in vier Bezirken und die Piratenpartei in einem.

Kommentare