Nikolauszug 2010: Ein Wochenende voller Glücksmomente für bedürftige Kinder

Von Wien West nach Pamhagen ins Nordburgenland Arbeiter-Samariter-Bund ermöglicht Kinderglück

Der Nikolauszug organisiert vom Arbeiter-Samariter-Bund führt eine zweitägige Reise für Kinder durch, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammen, Traumatisches erlebt oder besondere Bedürfnisse haben. Vom Wiener Westbahnhof geht's nach Pamhagen ins Nordburgenland, wo sie ein unvergessliches Wochenende in der Vorweihnachtszeit (27. und 28. November) erleben.

Am Samstag, den 27. November 2010, geht für die Gäste aus allen Bundesländern um 12:53 Uhr am Wiener Westbahnhof die Reise los.

Ach, du lieber Nikolaus...
Neben viel Spiel und Spaß (Rätselrallye mit Erste-Hilfe-Quiz, Spielebus, Krippenbasteln) gibt es dieses Jahr beim Nikolauszug eine tolle Überraschung für die insgesamt 600 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich: Die renommierte Tanzagentur BigsMile hat ein vielfältiges Programm für das erste Adventwochenende zusammengestellt. Neben einer Tanzvorführung, bei der Profis ihr Können zeigen, gibt es für alle Tanzbegeisterten die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, wo verschiedene Schrittkombinationen einstudiert und zu guter Letzt auch auf der Bühne vorgeführt werden. Höhepunkt wird der Nikolaus sein, der die Kinder mit seinen Gaben am Sonntag besucht.

Barrieren abbauen und Freundschaften schließen
Neben all den Vergnügen sollen beim Nikolauszug, an dem auch die Samariterjugend teilnimmt, Barrieren abgebaut und gegenseitiges Verständnis aufgebaut werden. Nicht selten kommt es vor, dass beim Nikolauszug länger anhaltende Freundschaften geschlossen werden. "Kinder lachen hören, ist für mich etwas ganz Besonderes. Und an diesem Wochenende gibt es jede Menge fröhliche Kinder, die für ein paar Stunden ihren Alltag vergessen können. Mein Dank gilt den vielen ehrenamtlichen SamariterInnen, die dieses Großevent monatelang vorbereiten", betont Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

100.000 Kinder leben in Armut
Wie wichtig diese Veranstaltung geworden ist, zeigen folgende Zahlen: 15 Prozent der bis zu 17-Jährigen leben laut Statistik Austria in armutsgefährdeten Haushalten, 90.000 bis 100.000 Kinder leben in Familien, die als "manifest arm" gelten. Menschen, die in Armut leben, sind doppelt so oft krank wie Nicht-Arme. Seit Jahren setzt sich der Samariterbund mit Initiativen wie dem Nikolauszug und der "Stiftung fürs Leben" für diese Kinder ein, um ihnen und ihren Familien den Alltag ein wenig zu erleichtern.

Die Kosten für den Nikolauszug - Reise, Unterbringung und Verpflegung - werden vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs getragen. Unterstützt wird diese Veranstaltung von der Landes- und Bundespolitik sowie von Sponsoren wie u.a. der ÖBB, Licht ins Dunkel, SPAR, Vamed-KMB, BMASK, Flughafen Wien AG, Litz-Konfektion, BAWAG-PSK und der Initiative "Nein zu Arm und Krank".

(APA/red)