Niedersachsen-Wahl von

Kopf-an-Kopf-Rennen

Hauchdünne Mehrheit für CDU/FDP. Liberale legen zu. Verluste bei Christdemokraten.

SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil © Bild: APA/DPA

Nach der Landtagswahl im deutschen Bundesland Niedersachsen zeichnet sich ersten Hochrechnungen für das ZDF und die ARD zufolge dank des überraschend starken Abschneidens der FDP ein hauchdünner Vorsprung für die CDU/FDP-Koalition von Ministerpräsident David McAllister ab.

Nach den am Sonntag um 18.16 Uhr veröffentlichten Hochrechnungen der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen und von Infratest dimap kommt die CDU von Ministerpräsident David McAllister auf 36,2 bis 36,8 Prozent, die Liberalen liegen bei 9,6 bis 10,0 Prozent.

Die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Stephan Weil erhält 32,4 bis 32,9 Prozent, die Grünen erreichen 13,4 bis 13,5 Prozent. Die Linke verpasst mit 3,0 bis 3,5 Prozent den Einzug in das Landesparlament. Beiden Hochrechnungen zufolge hat Schwarz-Gelb im neuen Parlament nach diesem Stand eine Mehrheit von einem Sitz gegenüber Rot-Grün.

Bei der vorangegangenen Landtagswahl 2008 hatten die Christdemokraten 42,5 Prozent erreicht, die FDP kam auf 8,2 Prozent. Die SPD erzielte vor fünf Jahren 30,3 Prozent, auf die Grünen entfielen 8,0 Prozent und auf die Linke 7,1 Prozent. Die Piratenpartei war damals nicht angetreten.

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