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Totes Baby in der Donau entdeckt

Mädchenleiche in weißem Kunststoffsack entdeckt - Säugling war lebensfähig

Niederösterreich - Totes Baby in der Donau entdeckt © Bild: APA/Oczeret

In der Donau in Fischamend ist bei Stromkilometer 19,07 ein neugeborenes Mädchen in einem weißen Kunststoffsack tot aufgefunden worden. Eine inzwischen durchgeführte Obduktion habe keine Anzeichen dafür ergeben, dass es nicht lebensfähig gewesen wäre, teilte das mit den Ermittlungen betraute Landeskriminalamt NÖ mit.

Der Säugling war noch mit der Nabelschnur mit der Plazenta verbunden. Die Entwicklung des Kindes schien der Obduktion zufolge abgeschlossen gewesen zu sein. Verletzungen seien nicht festgestellt worden. Eine Todesursache war vorerst nicht bekannt, so das Landeskriminalamt. Labortechnische und chemische Untersuchungen standen noch aus.

Todeszeitpunkt vor drei bis sieben Tagen
Das 53 Zentimeter große Mädchen mit dunklen Haaren wog 3,45 Kilo. Als mögliche Todeszeit könnten drei bis sieben Tage vor der Auffindung der Leiche angenommen werden, so die Ermittler. Der weiße Kunststoffsack, in dem sich das tote Neugeborene befand, hat keine Aufschrift. Die Tragegriffe waren verknotet.

Hinweise
Der Fischer, der den Sack mit dem toten Kind fand, gab laut Landeskriminalamt zu Protokoll, dass er auch am Vortag an dieser Stelle gewesen sei. Dabei sei ihm jedoch nichts aufgefallen. Hinweise im Zusammenhang mit dem Fall sind an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133/30-3333 erbeten.

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