Nichtraucher können wieder aufatmen: FORMAT über die Effekte des Rauchverbots

Nutzen von Rauchverboten auf die EU-Gesundheit

Geht es ums Rauchverbot, qualmen die Gemüter. Das EU-Grünbuch für ein rauchfreies Europa spricht von jährlich mehr als 79.000 Toten alleine durch das Passivrauchen. Lebt man mit Rauchern zusammen, steigt das Risiko, an den Herzgefäßen zu erkranken, um 25 bis 30 Prozent. Ein vierstündiger Diskotheken-Aufenthalt eines Nichtrauchers entspricht einem einmonatigen Zusammenleben mit einem Raucher. Nicht zuletzt deshalb bezeichnet die WHO das Schaffen von rauchfreien öffentlichen Orten als zweiteffektivste Nichtraucherschutzstrategie nach hohen Tabaksteuern.

Die Rauchverbote tragen bereits gesundheitliche Früchte: Die Daten von neun schottischen Kliniken weisen für 2005 noch 3.235 Herzinfarktpatienten aus. Zehn Monate nach dem Verbot waren es 17 Prozent weniger. "Etwa zehn Prozent weniger Herzinfarkte gibt es durch Nichtraucherschutz", bestätigt Manfred Neuberger, Ordinarius für Umwelthygiene.

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