Nicht einfach von

Prinz Harry & Herzogin Meghan:
Das ist ihr Hauptproblem

Nicht einfach - Prinz Harry & Herzogin Meghan:
Das ist ihr Hauptproblem © Bild: Tolga AKMEN / AFP

Prinz Harry und Herzogin Meghan würden von einer "Katastrophe in die nächste" schlittern, so ein Royals-Experte. Das hat einen einfachen Grund.

Außenstehende können es sich wohl niemals wirklich vorstellen, wie es ist, das Leben hinter den Palastmauern. Das es, trotz Pracht und Prunk, kein einfaches Leben ist, lässt sich erahnen. Und am Beispiel von Prinz Harry und seiner Ehefrau Herzogin Meghan auch verbildlichen.

Harry und Meghan sind in den letzten Wochen immer wieder unter Beschuss geraten, zumal sich ihre Entscheidung, Details über die Taufe von Baby Archie privat zu halten, als wenig populär entpuppte. Die hohen Kosten für die Renovierung ihres Hauses stießen auch auf wenig Gegenliebe. Es ist der Spagat zwischen royalem Dasein und privatem Leben, den die beiden zu meistern haben.

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Kein einfacher Drahtseilakt, besonders für Harry. Der 34-Jährige versucht seit langem einen Mittelweg zwischen royaler Rolle und Privatsphäre zu finden. Diese Suche geht auch in seiner Funktion als Ehemann und Vater weiter.

»Natürlich wäre Harry gerne mehr wie Zara und Mike «

Eine Suche, die Königshaus-Korrespondentin Ann Gripper im Podcast "Pod Save the Queen" skizziert. Gemeinsam mit Royals-Experte und Journalist Russell Myers, analysiert sie Harrys Straucheln.

"Natürlich wäre Harry gerne mehr wie Zara und Mike (Tindall) und diese Freiheit haben; doch er ist der Sohn des zukünfitgen Königs und diese Freiheit bleibt im verwehrt.", so Myers.

Das Problem ist, du kannst nicht das eine und das andere haben - "dieses Dilemma wird aktuell diskutiert". Es ist jedoch eine Thematik, die nicht neu ist. Zumindest nicht für Harry.

© AFP PHOTO / POOL / JOHN STILLWELL Beim Militär war er einfach nur Harry

Der Herzog von Sussex wollte schon lange vor dem Kennenlernen mit Meghan nicht mehr im Rampenlicht der Royals stehen. Als Harry 2008 als Offizier in der Armee in Afghanistan war, sagte er: "Ich möchte nicht nur in Windsor herumsitzen. Es ist schön, weg von der Presse und den Zeitungen zu sein, weg aus England."

Im Jahr 2017 gestand Harry, dass seine zehnjährige Karriere in der Armee eine "Flucht" aus dem königlichen Leben gewesen sei und dass er erwogen hatte, seinen Titel aufzugeben. Er habe "raus gewollt" aus der königlichen Familie und ein gewöhnliches Leben führen wollen, sagte der 32-Jährige in einem Interview mit der britischen Journalistin Angela Levin.

»Das ist ihr Hauptproblem«

Geblieben sei er aus Loyalität zu Queen Elizabeth II., seiner Großmutter. Rückblickend könne er sagen, dass er sich in seiner Zeit beim Militär am wohlsten gefühlt habe: "Ich war kein Prinz, ich war einfach Harry". Als er 2007 aus Afghanistan abgezogen wurde, sei er am Boden zerstört gewesen. "Bei der Armee zu sein, war das beste Entkommen, das ich jemals hatte." Mithilfe seines älteren Bruders William habe er schließlich seine Rolle gefunden. Er nutze seine Position, um anderen Menschen zu helfen.

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Doch ganz rund scheint es nicht zu laufen. Die Taufe, die kostspielige Renovierung des Hauses, Meghans Wunsch, beim Tennisturnier in Wimbledon als Privatperson wahrgenommen zu werden...Myers ist sich sicher: "Die beiden befolgen die PR-Anweisungen des Palastes nicht. Sie widersetzen sich und geraten so von einer Katastrophe in die nächste."

© Niklas HALLE'N / POOL / AFP Harry und Meghan suchen ihren Weg

Myers hätte Kontakt zum näheren Umfeld der beiden - "Leute, mit denen ich spreche, die mit den beiden zu tun haben, sagen, dass sie keine Ratschläge annehmen - das ist ihr Hauptproblem. Sie müssen einsehen, dass sie in einer Welt leben, in der sie ihre Privatsphäre nicht einfach nach Belieben ein- und ausschalten können."

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