"Nicht zielstrebig genug": Burghausen hätte
Bayern beinahe einen schönen Tod beschert

Goalie Kahn rettete Elfer-Thriller vs. Regionalligisten

"Nicht zielstrebig genug": Burghausen hätte
Bayern beinahe einen schönen Tod beschert

Die mit Transfers um 70 Millionen Euro verstärkte Startruppe des FC Bayern München ist am Montagabend nur hauchdünn an einem kapitalen Fehlstart in die neue Saison vorbeigeschrammt. Nachdem im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten Wacker Burghausen Großchancen am Fließband ausgelassen wurden, musste im Elferschießen Tormann-Routinier Oliver Kahn einmal mehr seinen Mann stehen und die Blamage abwenden.

Nicht nur Kahn kritisierte, dass Franck Ribery und Co. beinahe in Schönheit gestorben wären. "Manchmal war mir das Spiel zu schön. Gerade in den entscheidenden Phasen waren mir das zu viele Kombinationen. Das sieht alles fantastisch aus, aber das ist nicht zielstrebig genug gewesen und deshalb hätten wir fast verloren", meinte der 38-jährige Kapitän, der im entscheidenden Moment zwei Elfer parierte und sich in seiner Abschiedssaison die Chance auf drei Titel erhielt.

Auch Trainer Ottmar Hitzfeld gab zu bedenken: "Bis zum Strafraum hat das gut ausgesehen. In der Chancenauswertung haben wir aber gesündigt." Sein Dank galt Kahn: "Er war der letzte Rettungsanker."

Kahns Gegenüber Manuel Riemann im Wacker-Tor lieferte "die Partie seines Lebens" ab. Der 18-Jährige zog den Bayern-Stars in 120 Minuten regulärer Spielzeit, nach denen es 1:1 stand, mit unzähligen Paraden den Nerv, im Elferschießen hielt er so wie sein Jugend-Idol Kahn zweimal und verwertete einen Elfer selbst. Nach dem knappen Aus gab es als Trost das Trikot von Kahn. "Vor dem Spiel bin ich zu Oliver Kahn hingegangen, um ihn nach seinem Trikot zu fragen. Da hat er mich leicht weggeschubst", schilderte Riemann, der nach dem Spiel bei seiner Rückkehr in die Kabine das graue Trikot von Kahn auf seinem Platz vorfand.

(apa/red)

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