NGOs unzufrieden mit Integrationsplänen:
Drohen Innenministerin Fekter mit Ausstieg

Brief: Forderung nach konstruktiver Kooperation Thema wird verengt auf Defizite bei Zuwanderern

NGOs unzufrieden mit Integrationsplänen:
Drohen Innenministerin Fekter mit Ausstieg © Bild: Reuters/Foeger

Der Prozess zur Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplanes für Integration läuft für einige Menschenrechtsorganisationen falsch. SOS Mitmensch, Ehe ohne Grenzen, ZARA, asylkoordination und einige weitere NGOs (nicht aber Caritas, Diakonie, Volkshilfe) drohen deshalb mit dem Ausstieg aus dem Prozess. In einem offenen Brief an Innenministerin Maria Fekter wird die Ressortchefin ersucht, die Voraussetzungen für eine konstruktive Kooperation zu schaffen.

Bemängelt wird unter anderem die Verengung des Themas Integration auf Defizite bei Zuwanderern. "Eine Gesamtstrategie, die auf Chancengleichheit für alle abzielt und die auch andere Bevölkerungsgruppen mit einbezieht und zu 'Betroffenen' macht, fehlt", heißt es in dem Schreiben. Bemängelt wird, dass das Grundlagenpapier der Innenministerin vor allem Maßnahmen von Ländern und Gemeinden sowie Anstrengungen der Migranten vorsieht. Ein klares Bekenntnis des Bundes, die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und die erforderlichen Geldmittel bereitzustellen, fehle hingegen.

Bis Herbst ist vom Innenministerium vorgesehen, einen Aktionsplan für Integration zu erstellen. Eingebunden werden Sozialpartner, Gebietskörperschaften und NGOs. Leitlinien wurden bereits vom Fekter-Ressort erstellt. Unter anderem ist vorgesehen, die Verpflichtung zu Deutschkursen auszuweiten und schon vor der Zuwanderung nach Österreich Grundkenntnisse abzufragen.

(apa/red)

Kommentare

Alle sind unzufrieden und wollen Geld NOGs glauben in Österreich gibt es keine anderen Probleme als ihre Asylwerber, die Menschen hier zahlen genug für Asylwerber und wenn es NGOs und Asylwerber hier zuwenig hält ist, sie niemand auf sich woanders zu bedienen, wenn es hier so schlecht ist stellt sich die Frage warum es hier so viele Asylwerber gibt? Es wäre an der zeit die guten Bedingungen für Asylwerber endlich zu vermindern damit es mal weniger werden

Hätte mich ja gewundert, wenn.... ... die NGO´s auch nur mit irgendetwas zufrieden gewesen wären. Den Ausländern und Asylanten kann man das, was sie in Folge Überfütterung vorne nicht mehr hineinbringen hinten hineinschieben und es ist immer noch nicht genug. Die eigene Bevölkerung soll den Gürtel enger schnallen aber den Asylanten und Ausländern, die bei uns, denen muss man selbst das noch geben, das man selber nicht mehr hat. Alles Gesindel NGO`s und Scheinasylanten!

Integration In keinem Land geht es dir als Zuwanderer so gut wie in
Österreich und das bemängeln die "Hilfsorganisationen"?

Du kriegst Unterstützung vom Staat, kannst hier
ungehindert einen Glaubenskrieg führen und in Wien
rumschießen und metzeln und sobald sich jemand aufregt
wird der gleich als Rassist abgestempelt und hat die
Schnauze zu halten! In welchem Land kannst dich so
aufführen? Mach das mal als Österreicher in der Türkei,
da steinigen sie dich in 2 Minuten und das wars! Also
entweder es gelten die gleichen Regeln in allen Ländern,
oder in keinem, aber Österreich braucht sich sicher nichts
vorwerfen lassen!!

Bei uns gehts zu wie im Krieg und die "Hilfsorganisationen"
fordern noch mehr? Es reicht wirklich und die Meinung der
Österreicher zählt gar nichts mehr!


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