Gewalt von

Nächste NFL-Suspendierung

Vikings-Spieler Peterson freigestellt - er soll vierjährigen Sohn mit Ast geschlagen haben

Vikings-Runningback Adrian Peterson. © Bild: APA/EPA/Larry W. Smith

Das NFL-Team Minnesota Vikings hat seine Einstellung in Bezug auf seinen Running Back Adrian Peterson geändert und ihn vorläufig suspendiert. Am Dienstag war die Suspendierung zwischenzeitlich aufgehoben worden. Bis sein Fall geklärt ist, ist Peterson von allen Footballaktivitäten freigestellt. Gegen ihn läuft eine Untersuchung, weil er seinen vierjährigen Sohn mit einem Ast geschlagen haben soll.

Die National Football League kommt nicht zur Ruhe. Die Minnesota Vikings strichen ihren Profi Adrian Peterson aus dem Kader, nachdem dem 29-Jährigen Misshandlung eines seiner Söhne vorgeworfen wird. Peterson wurde zunächst in Gewahrsam genommen, laut einem Bericht der NFL gegen eine Kaution von 15.000 US-Dollar aber wieder entlassen. Er habe voll mit den Ermittlern kooperiert und freiwillig stundenlang ausgesagt, hieß es in einem weiteren Statement. Er habe diese Erziehungsmaßnahmen angewendet, die er selbst als Kind in Ost-Texas erfahren habe. Vor ein paar Tagen wurde die Suspendierung allerdings wieder aufgehoben.

Wenige Tage nach Rice-Suspendierung

Der neuerliche Skandal kommt wenige Tage nach der Suspendierung von Ray Rice wegen einer Prügel-Attacke gegen seine damalige Verlobte und heutige Ehefrau. Der Star der Baltimore Ravens war bereits am 24. Juli wegen des Vorfalls für zwei Spiele gesperrt worden. Nachdem ein zweites Video von der Auseinandersetzung mit seiner Lebensgefährtin in einem Aufzug des Atlantic City Casinos öffentlich geworden war, zogen die NFL und die Ravens drastischere Konsequenzen.

Die NFL hatte ihre Liga-Statuten im Zuge dieses Vorfalls verschärft. Bei Fällen von häuslicher Gewalt soll es künftig eine Sperre von sechs Spielen geben, ein weiteres Vergehen würde ein Berufsverbot in der NFL von mindestens einem Jahr nach sich ziehen.

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