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Winter um jeden Preis

Cover - Winter um jeden Preis © Bild: APA/Keystone/Schneider

Bei spätsommerlichen Temperaturen haben die ersten Skigebiete in Tirol bereits eröffnet. Was Bergbahnbetreiber und Touristiker freut, ist Umweltschützern ein Dorn im Auge. Wie der Schnee gemacht wird und wie er -zwischen Nationalsport und Klimawandel -ein Land spaltet.

Wäre der Schnee ein Politiker, hätte ihm Kitzbühel wahrscheinlich längst ein Denkmal gebaut. Wohlstand, Weltruhm und VIPs hat er in den kleinen Ort gebracht. Er sichert Tausende Arbeitsplätze, sorgt für konstante Touristenströme und großzügige Investitionen. Milch, Benzin und Pelzmäntel lassen sich hier so teuer verkaufen wie in der Schweiz. Die Immobilienpreise können mit jenen von der Côte d'Azur mithalten.

Glaubt man dem Prospekt des Kitzbüheler Tourismusvereins, wurde der alpine Skisport vor 125 Jahren hier geboren. Alljährlich findet er mit dem weltberühmten Hahnenkammrennen seinen Höhepunkt, lockt Zehntausende Zuseher nach Kitzbühel und knapp zwei Millionen vor den Fernseher. Das alles hat Kitzbühel dem Schnee zu verdanken. Das Schlimmste, was der Gamsstadt also passieren könnte, wäre, wenn der Schnee ausbliebe.

Die komplette Geschichte können Sie in der aktuellen Printausgabe von News (Nr. 45/2018) nachlesen!