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Späte Wonne, frische Wut

EAV-Künstler Thomas Spitzer über die Liebe und den Zorn, die ihn jung halten

Leute - Späte Wonne, frische Wut © Bild: NEWS/Heinz Stephan Tesarek

Kein Platz für seichte Schmähs. Per Handschlag haben Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger das vor ein paar Monaten vereinbart. Daraus entstanden das Album und die Live-Show „Werwolf-Attacke“, die satirische Entblößung aktueller menschlicher Dummheiten. Unter Palmen seiner Wahlheimat Kenia schrieb sich Texter, Komponist, Gitarrist und Sänger Thomas Spitzer, 61, die Wut über Gier, Gleichgültigkeit und Intoleranz von der Seele. Erfolgreich: „Werwolf-Attacke“ hielt wochenlang die Nr.1 der Albumcharts.

Die am Samstag in Graz startende Österreich-Tour füllt zehnmal Hallen zwischen Innsbruck (17. 3.) und Wien (22. 3.). Im Gespräch zeigt sich Spitzer alles andere als „bösartig“, wie sein Werk oft genannt wird. „Ich bin ein harmloser Abklatsch dessen, was rundum passiert.“ Verbitterung ist ihm fremd. Mit Freundin Nora, 20, genießt er jeden Tag.

NEWS: Vor fünf Jahren haben Sie sich des „EAV-Tralala-Korsetts“, wie Sie es nannten, entledigt und nahmen ein Auszeit. Haben Sie nun wieder Lust an der EAV?

Thomas Spitzer: Ich bin wieder aus vollstem Herzen dabei, weil es um neue Lieder geht, die mir mehr Freude machen als die EAVHitparade zu spielen. So wie wir jetzt auf der Bühne stehen, mit einem sehr kritischen, anspruchsvollen Programm, lautet das Motto für mich: Besser von wenigen geachtet, die mir wichtig sind, als von der Masse bejohlt.

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