Syndikatsvertrag von

Telekom Austria vor Übernahme

NEWS: Strategische Führung durch Americá Movil - Republik behält Sperrminorität

Mexiko will das Telekom-Monopol aufbrechen. © Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Telekom Austria Gruppe steht laut einem Bericht von NEWS vor der Übernahme durch den mexikanischen Telekom-Konzern Americá Movil. Geplant ist laut NEWS eine freundliche Übernahme, die in einem Syndikatsvertrag zwischen der Staatsholding ÖIAG als derzeit größten und bestimmenden Aktionär und Americá Movil geregelt wird.

Die Republik soll über die ÖIAG die Sperrminorität von knapp über 25 Prozent halten, während Americá Movil der Republik Sonderrechte einräumt und Garantien betreffend den Standort, die Headquarterfunktion, die Forschung und Entwicklung sowie das Listing der Aktie an der Wiener Börse gibt, zitiert NEWS aus einem Entwurf des Syndikatsvertrages.

Der Telekom-Konzern des mexikanischen Multimilliardärs Carlos Slim sei demnach bereit, bei Annahme des Syndikatsvertrages ein öffentliches Übernahmeangebot zu stellen, berichtet NEWS. Insgesamt sei Americá Movil bereit, über Aktienkauf und Kapitalerhöhung bis zu zwei Milliarden Euro in die Telekom Austria Gruppe zu investieren. Ziel ist laut NEWS weiteres Wachstum der Telekom im CEE-Raum.

ÖIAG-Vorstandsvorsitzender Rudolf Kemler betont gegenüber NEWS, dass es „weder eine endgültige Entscheidung, noch konkrete Verhandlungen gibt.“ Ziel der ÖIAG sei der Erhalt der Sperrminorität. Den Partner Americá Movil bezeichnet Kemler gegenüber NEWS als „Glücksfall“. Der Vorsitzende des Telekom-Austria-Zentralbetriebsrates, Walter Hotz, erklärt gegenüber NEWS, dass „es für uns wesentlich ist, den Einfluss der Republik zu erhalten“.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper Version.

Kommentare

Und wieder geht ein österr. Unternehmen ans Ausland!

Ausverkauf! Und wir zahlen noch höhere Gebühren

geht ja bei sowas nicht mehr um geld sondern um die Informationen der Kunden auswerten und verwenden zu können.

christian95 melden

So lange sie beim Staat sind versorgen bei ihnen SPÖ+ÖVP ihre Parteigünstlinge (im Proporz) mit hochbezahlte Jobs. Werden sie privatisiert brauchen sie wenig später einen "strategischen Partner". Offensichtlich ist man nur mit einem Parteibuch von SPÖ oder ÖVP in der Privatwirtschaft nicht ausreichend genug "qualifiziert".

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Verkauft hat die telekom aber die schwarzblaue Regierung und deren Vertreter finden sich jetzt auch wegen diverser Verfehlungen vor dem Richter wieder .....

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