NEWS-Redakteur Markus R. Leeb spricht über zündelnde Spekulanten

Österreichs Banken als Geheimtipp Schreiben Sie uns Ihre MEINUNG zu diesem Thema

Kaum ein Tag vergeht in der Wirtschaftsredaktion, an dem nicht jemand wegen einem Inflationsschub, einer Pleitewelle osteuropäischer Staaten oder einem Zusammenbruch heimischer Banken Alarm gibt.

Wer sich besonders schlau wähnt, versucht gar, Kapital aus einer drohenden Misere zu schlagen – und Goldkäufer sind dabei noch die harmlosesten Zeitgenossen. An der Wall Street praktiziert man das freilich schon seit Beginn der Finanzkrise. Derzeit steht Österreich im Fokus der Krisenspekulanten, genauer gesagt: Österreichs Banken. Allerdings wird in New York auf fallende Kurse unserer Geldhäuser gewettet. Nicht wenige glauben gar an drohende Zahlungsunfähigkeit.

Mit der Realität hat das nichts zu tun. Allein Raiffeisen International präsentierte jüngst einen Rekordgewinn von knapp einer Milliarde Euro. Das Spiel der gierigen Spekulanten, die diese Krise maßgeblich mitverursacht haben, ist trotzdem gefährlich. Denn der Finanzmarkt reagiert psychologisch, nicht rational. Von den USA aus gesehen ist der Unterschied zwischen Österreich und Island nicht mehr so groß. Wenn wochenlang behauptet wird, Österreichs Banken seien gefährdet, reagiert der Markt. Und am Ende bekommen die Spekulanten, was sie wollen: unser Geld.

Kommentare

Arbeitshelden Lieber Hr. Leeb,

vielen Dank für den Artikel über die Arbeitshelden der AUA. Ich bin selbst auch Mitarbeiterin der AUA und es tut sehr gut wenn jemand unsere Bemühungen bemerkt und auch einmal etwas Positives über dieses Unternehmen und seine Mitarbeiter schreibt! Danke

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