NEWS-Redakteur Heinz Sichrovsky über Gefahren für Salzburg

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NEWS-Redakteur Heinz Sichrovsky über Gefahren für Salzburg © Bild: NEWS/ Ricardo Hergott

Die Entscheidung über die künftige Intendanz der Salzburger Festspiele dürfe nicht in den Landtagswahlkampf gezogen werden, erfuhren wir zu Jahresbeginn. Also wurde trotz Termindrucks bis zum kontraproduktivsten Zeitpunkt gewartet, nämlich dem gegenwärtigen: Alle fünf entscheidungsverpflichteten Institutionen stehen in Kleinkriegen gegeneinander.

In Stadt und Land Salzburg ist die SPÖ an der Macht, aber so weit geschwächt, dass sie dringend Zeichen der Stärke setzen muss, und zwar gegen die wieder selbstbewusste Landes-ÖVP, deren Vorsitzender Haslauer im Kuratorium den Salzburger Fremdenverkehr repräsentiert. Auf Bundesebene verharrt die Kunstministerin (rot) im Infight mit dem Finanzminister (schwarz).

Das erinnert an den Findungsprozess des Jahres 2005, als beide Parteien gegeneinander mauerten, bis zwar der Musikamateur Bachler („rot“), leider aber auch der Fachmann Welser-Möst („schwarz“) blockiert war. Dass keiner der beiden etwas mit der ihm zwangsadoptiv zugeordneten Partei zu tun hatte, war ohne Belang. Jetzt gibt es zwei exzellente Anwärter, und schon wieder schreibt sie ein Kommentator als Parteienkandidaten klein. Diesmal amtiert allerdings eine Findungskommission aus Fachleuten, die sich nicht von einem vielleicht schon jetzt lachenden Dritten instrumentalisieren lassen. Man darf vorsichtig hoffen.

Kommentare

Schule-2 Dass er sich um manche besonders gekümmert hätte, ist mir auch unbekannt. Meistens hatte er sich außerhalb seiner Unterrichtsstunden in seinem Zimmer verschanzt - wenn wir dorthin kommen mussten, war es immer eine Zitterpartie.
Für Sie tut es mir leid, dass Sie erst so kurz vor dem Tod Ihres Vaters Kontakt zu ihm gefunden hatten.

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