NEWS enthüllt: Noricum-Produktionsanlage wurde an kriegsführendes Kroatien verkauft

Skandalumwitterter Maschinenpark ging nach Zagreb Heikler Deal wurde von Vladimir Zagorec eingefädelt

NEWS enthüllt: Noricum-Produktionsanlage wurde an kriegsführendes Kroatien verkauft

Das Nachrichtenmagazin NEWS deckt in seiner aktuellen Ausgabe auf, dass der Maschinenpark zur Produktion der einst berühmt-berüchtigten Noricum-Kanonen im Jahr 1995 trotz UNO-Embargo und österreichischer Neutralität an das damals im Krieg befindliche Kroatien verkauft wurde.

Eingefädelt wurde das Geschäft von Vladimir Zagorec, einst oberster Waffeneinkäufer der kroatischen Armee und einem kroatischen Geschäftsmann. Um die Spur nach Kroatien zu verwischen traten als Käufer auch zwei Firmen aus Dritte-Welt-Staaten in Erscheinung.

Insgesamt beliefen sich die Kosten für die Kroaten auf 2.891.500 US-Dollar, wie vorliegende Rechnungen und Dokumente belegen. Die Produktionsanlage wurde in Liezen demontiert und auf 38 LKW’s direkt nach Sesvetskom Kraljevc nahe Zagreb transportiert, wo die Maschinen noch heute stehen.

Nach dem Friedensabkommen von Dayton und finanziellen Problemen beendete Kroatien das Projekt, eine eigene Kanonenfertigung aufzubauen.

Heinrich Obernhuber, Geschäftsführer der Maschinenfabrik Liezen und Gießerei GmbH, die aus der Konkursmasse der "Noricum" im Jahr 1994 die Produktionsanlagen übernommen hatte und damals weiterverkaufte, nimmt zu den neuen Enthüllung wie folgt Stellung: "Wir haben sicher nichts Illegales verkauft."

An der "Maschinenfabrik Liezen und Gießerei GmbH" ist auch der frühere FP- Verteidigungsminister Helmut Krünes beteiligt.

Die gesamte Story lesen Sie im aktuellen NEWS 48/07!