Fakten von

Mit News und neuwal.com
zum Wahlexperten

Noch nie wollten so viele ernsthafte Kandidaten Bundespräsident werden

Hundstorfer, van der Bellen, Griss, Khol © Bild: APA/Herbert Neubauer

Wenn am 24. April Heinz Fischers Nachfolger als Bundespräsident gewählt wird, werden viele Österreicher vor einer schwierigen Entscheidung stehen. Noch nie in der Geschichte der zweiten Republik haben so viele Kandidaten mit ernstzunehmenden Chancen das höchste Amt im Staat ins Visier genommen. In Kooperation mit dem Politik-Blog neuwal.com wollen wir darum Ihr Wissen zu den Kandidaten vertiefen.

THEMEN:

Irmgard Griss, Norbert Hofer, Rudolf Hundstorfer, Andreas Khol und Alexander Van der Bellen. Gleich fünf Kandidaten mit realistischen Chancen wollen Heinz Fischer als Bundespräsident nachfolgen, der dieses Jahr nach seiner zweiten Amtszeit die Hofburg verlassen muss. Das sind so viele wie noch nie und folglich ist mit einem für Präsidentschaftswahlen ungewohnt intensiven Wahlkampf zu rechnen.

Um Ihnen die Qual der Wahl zu erleichtern, kooperiert News während der kommenden Wochen mit neuwal.com. Der Blog begleitet die österreichische Innenpolitik seit 2008 und legt dabei besonderen Fokus auf Wahlkämpfe und politische Bildung, um jungen Leuten fundierte Wahlentscheidungen zu ermöglichen.

Spielerische Information

Ein noch relativ junges Projekt des Blogs ist das „Barometer“, das inhaltliche Positionen auf spielerische Art vermitteln will. Dabei werden die Kandidaten von der Redaktion mit Aussagen konfrontiert, denen sie auf einer zehnstufigen Skala vollständig bis gar nicht zustimmen können. Die Nutzer versetzen sich dann in die Rolle des Politikers und testen, wie gut sie die jeweiligen Positionen einschätzen können. Nach der Auswertung können auch noch kurze Video-Statements der Kandidaten angesehen werden, in denen sie ihre Positionen begründen. Auf News.at wird ab kommender Woche zusätzlich eine Zusammenfassung der Positionen der einzelnen Kandidaten in Textform, ergänzt um einem Video-Wordrap des jeweiligen Kandidaten erscheinen. Den Startschuss dafür wird Irmgard Griss geben.

Neuwal-Gründer Dieter Zirnig legt freilich Wert darauf, dass er mit dem „Barometer“ keine Wahlempfehlung abgeben will. Vielmehr möchte er erreichen, dass sich die Menschen mit den Themen des Wahlkampfs, mit den Positionen der Kandidaten und mit den Kompetenzen, die ein Präsident überhaupt hat, auseinandersetzen. Denn erst dann könne man auch bemerken, dass manche Kandidaten ihre Wahlversprechen am Ende aus rechtlichen Gründen gar nicht umsetzen könnten.

Kommentare