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Wie gut, dass das Auge mitisst

Im Landgasthaus Reif wissen die Gäste nicht, wo sie zuerst hinsehen sollen

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Ursprünglich war das Reif ja eine Jausenstation. Wer das Eferdinger Becken erkundete, belohnte sich im Anschluss gerne bei der Familie Haberfellner mit Deftigem. Ein Päuschen auf der Terrasse gehörte schon damals dazu. Ehrlich, kein Wunder bei dem Ausblick! Gäste lassen auch heute noch beim Platznehmen ganz automatisch den Blick über die benachbarten Wiesen und Felder wandern und seufzen dann leise und zufrieden auf. Dann kommt die Speisekarte und stiehlt der Idylle die Show.

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Landgasthaus Reif Lokalcheck
© Susanne Jelinek

Seit Sohn Klaus die Geschicke im Reif lenkt, ist aus dem Jausenplatz ein Landgasthaus wie aus dem Bilderbuch geworden. Freundin Ivona und Mama Conny kochen großteils traditionelle, oberösterreichische Küche mit regionalen und saisonalen Zutaten, spannend kombiniert, stets mit überraschendem Twist.

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© Susanne Jelinek

Zum gebratenen Blunzenradl werden Apfelmus und Kren serviert, zum Tatar vom Rindsfilet rotes Rübencarpaccio - wären die Portionen nicht so überaus großzügig angelegt, könnte man kaum genug davon bekommen.

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Die Kalbsbackerl mit getrüffeltem Erdäpfelpüree sind so zart, dass sie auf der Zunge zergehen, das Fleisch der Schweinsripperl fällt ohne jegliche Beißanstrengung vom Knochen. Besonders schön, dass hier vorzugsweise Biofleisch verarbeitet wird.

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Die meisten Hauptspeisen liegen zwischen elf und 19,50 Euro - Preise, die bei solcher Qualität und Größe gerade für Wiener Gäste wie mich ebenso ungewöhnlich wie erfreulich sind. Dementsprechend heißt es beim Reif aber auch: Ohne Reservierung geht wenig. Wer einmal dort gegessen hat, wundert sich darüber allerdings kaum.

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© Susanne Jelinek

Landgasthaus Reif
Staudach 14
4072 Alkoven
Mi. ab 17 Uhr
Do./Fr. 11 bis 14 Uhr und ab 17.30 Uhr
Sa./So. ab 11 Uhr
landgasthaus-reif.at

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