NEWS: Knalleffekt bei McDonald's - GAK-Präsident Harald Sükar tritt als Big Mac ab!

Sükar wird Bäcker in Graz und und plant Expansion McDonald's-Boss: "Dreifachbelastung ist zu viel"

Knalleffekt bei McDonald's Österreich. Der amtierende Burger-Boss Harald Sükar, seines Zeichens auch Präsident des Grazer Starkickervereins GAK, wird Ende März den Fast-Food-Konzern verlassen. Sükar wird als geschäftsführender Gesellschafter in die Grazer Traditionsbäckerei "Hubert Auer" wechseln, die seine Gattin Birgit im Juli des vergangenen Jahres erworben hat.

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Der Job des "Managing Directors" für McDonald's Österreich wird hingegen aller Voraussicht nach so nicht mehr nachbesetzt, sondern von McDonald's-Manager David Newman, der in der Münchner Europazentrale sitzt, mitübernommen.

Fußballleiberl statt Burgerlaberl
"Die Dreifachbelastung der vergangenen Monate war ein wenig zu viel", erklärt "Big Mac" Sükar im NEWS-Exklusivgespräch seinen Rückzug. "Zuletzt bin ich fast täglich zwischen Graz und Wien gependelt", so der Topmanager. Auch vonseiten des Fast-Food-Giganten hat es Signale gegeben, Sükar solle sich zwischen Burgerlaberl und Fußballleiberl entscheiden. "Es fällt mir nicht leicht, McDonald's den Rücken zu kehren, da ich das erfolgreiche Österreich-Geschäft 13 Jahre lang mit aufgebaut habe", so Sükar. Der Traum von der Selbständigkeit war aber schlussendlich die größere Triebfeder für den 43-Jährigen.

Schon einmal hatte Sükar die Schürze des obersten Laberl-Braters an den Nagel gehängt. Mitte 2003 war er als McDonald's-Österreich-Boss abgetreten, um als Geschäftsführer der Wiener Bäckerei "Der Mann" zu reüssieren und den Betrieb zu übernehmen. Da Gründer Kurt Mann dann aber doch nicht vom Backofen lassen konnte, kehrte Sükar im November 2004 wieder zurück an die Spitze der erfolgreichsten McDonald's-Landesgesellschaft Europas.

Meistermannschaft GAK soll wieder aufs Stockerl
Ab April will sich Sükar ganz der Bäckerei und dem Erstligisten GAK widmen, an dessen Spitze er seit Mitte des Vorjahres als Präsident steht. Der Topmanager wird dazu auch von Wien nach Graz übersiedeln. "Der GAK ist nicht gerade ein kleiner Betrieb. Das kann man nicht so nebenbei erledigen", weiß Sükar aus der jüngsten, arbeitsintensiven Vergangenheit. Mit vollem Einsatz will Sükar die Meistermannschaft von 2004 zu weiteren Erfolgen führen. Als derzeit Tabellendritter liegt die nächste Champions League für den GAK durchaus in Reichweite. "Es ist eine tolle Mannschaft, die gewaltiges Potenzial hat", schwärmt der "Fußballnarr" Sükar ganz in seinem Element. Sein Ehrgeiz ist dementsprechend groß. "2005 haben wir nicht den letzten Meistertitel geholt", gibt sich der Fußballpräsident siegessicher.

Expansion mit Grazer Traditionsbäckerei
Über allzu viel Freizeit wird Sükar aber auch in seiner künftigen Rolle nicht klagen können. Als Unternehmer will er den Grazer Traditionsbetrieb Auer gemeinsam mit seiner Gattin in neue Höhen führen. Im Vorjahr erzielte die Bäckerei mit 120 Mitarbeitern und 19 Filialen einen Umsatz von gut fünf Millionen Euro. "Jetzt werden wir die Betriebsabläufe genau analysieren und optimieren", so der auf höchste Effizienz getrimmte Manager. Nach dieser Konsolidierungsphase geht es in Richtung Expansion. Der in der Steiermark als Markenzeichen bekannte Unternehmensname "Hubert Auer" wird freilich nicht geändert. "Das ist ein großes Asset, weil es unseren Kunden als Qualitätszeichen gilt", erklärt Sükar. Sein Ziel ist es, das Unternehmen, das derzeit nur in Graz vertreten ist, kräftig auszudehnen. "Der Konsumtrend, vor allem bei Lebensmitteln, geht stark in Richtung Qualität. Genau hier sind wir ausgezeichnet positioniert und haben noch jede Menge Wachstumspotenzial", rechnet sich der Neo-Unternehmer Sükar aus.

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