Skandal von

HCB: Warum auch Wohnungen
und Schulmilch verseucht sind

Beunruhigend: Wegen der Schulmilch haben jetzt auch Kinder erhöhte HCB-Werte

THEMENBILD: LANDWIRTSCHAFT/KUH/MILCH © Bild: APA/Gindl

Zur Unzeit holt die Klagenfurter SP-Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz ein Brief ein, der in ihrem Namen am 16. Dezember2014 an Klagenfurter Eltern verschickt wurde. Es handelt sich um ein Informationsschreiben über die mögliche HCB-Belastung von Schulmilch. Das Problem: Mathiaschitz bewirbt sich gerade für das Bürgermeisteramt in Klagenfurt – am Sonntag findet die Stichwahl statt. Und mitten im Wahlkampf sorgt das Schreiben nun für heftige Kritik.

Die kleine Görtschitztaler Sonnenalm-Molkerei hatte über 100 Kärntner Schulen mit Molkereiprodukten beliefert, bis Anfang Dezember 2014 ein Lieferstopp verhängt wurde. Wer den Stopp veranlasst hat, ist umstritten. Mathiaschitz will ihn selbst angeordnet haben, nachdem sie über die Medien von HCB-Funden erfahren habe. Sonnenalm-Geschäftsführer Hannes Zechner spricht hingegen von einer freiwilligen Maßnahme. Unstrittig ist, dass Sonnenalm im April 2014 auf Spuren von HCB in einem Ricotta hingewiesen wurde und von sich aus die Behörden informierte. Zwischen April und November beschäftigten sich dann verschiedene Behörden des Landes Kärnten immer wieder mit möglichen Ursachen. Ohne nennenswerte Erkenntnisse.

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