NEWS-Gehalts-Check: So viel verdient Österreich

NEWS-Gehalts-Check: So viel verdient Österreich

NEWS-Gehalts-Check. Top-Gehälter explodieren, Durchschnittsgagen stagnieren – Sprengstoff für die Lohnverhandlungen.

Gerade haben die spannendsten Lohnverhandlungen seit Jahren begonnen. Denn viel bleibt dem durchschnitttlichen Österreicher nicht im Geldbörsel. Die Topmanager der im Börsenindex ATX notierten Unternehmen konnten in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 95 Pro-zent zulegen, aber Tischler, Krankenschwestern oder Sekretärinnen profitierten von der boomenden Wirtschaft und den steigenden Unternehmensgewinnen kaum. Ihre Gehälter und Löhne stiegen um bescheidene 12 Prozent.

Teuerung frisst Lohnerhöhung. Besonders bitter: Konsumausgaben, Mieten und Energiepreise legten dramatisch zu: Die Statistik Austria weist für einen Mischbrotwecken eine Teuerung von 19,1 Prozent aus. Vollmilch wurde seit 2002 um 28 Prozent teurer, Gas gar um 29, 3 Prozent. Und den letzten Cent aus den Geldbörsen zieht der um 43,3 Prozent gestiegene Dieselpreis. Fazit: Dem Durchschnittsösterreicher bleibt immer weniger Geld zum Leben. Das monatliche Nettoeinkommen als Messgröße für die reale Kaufkraft lag 2006 laut Wifo-Studie bei 1.519,96 Euro – und damit sogar unter dem Niveau von vor 15 Jahren.

Lohndumping trotz toller Gewinne. Die Gewerkschaften versuchen nun, bei der aktuellen Lohnrunde zumindest einen Teil
des Gewinnkuchens von den Unternehmen abzuschneiden. Denn allein 2006 stiegen die Gewinne der ATX-Unternehmen (etwa Böhler-Uddeholm, Erste Bank, Wienerberger, OMV) um durchschnittlich 29 Prozent. Der Personalaufwand war allerdings leicht rückläufig – im Gegensatz zu den Vorstandsbezügen, die allein im Vorjahr um 14 Prozent stiegen.

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