NEWS EXKLUSIV: Justiz hörte Telefone von Meischberger und Plech in BUWOG-Affäre ab

Spezis von Ex-Finanzminister Grasser abgehorcht Weitere sechs Verdächtige im Visier der Behörden

NEWS EXKLUSIV: Justiz hörte Telefone von Meischberger und Plech in BUWOG-Affäre ab © Bild: APA/SChlager

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wien die Telefone der Zentralfiguren im Skandal um die Privatisierung der BUWOG, Walter Meischberger und Ernst Plech, abgehört wurden.

Der Zeitraum der Überwachung lief vom 20. Jänner 2010 bis zum 10. Februar 2010. Ermittelt wurden nicht nur die Gesprächsinhalte, sondern auch die Verkehrs-, Zugangs- und Stammdaten der Teilnehmernummern sowie SMS und MMS.

Von der Maßnahme betroffen waren die beiden Vertrauten von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der Immobilienmakler Ernst Plech und der frühere FPÖ-Politiker Walter Meischberger. Die Telefonanschlüsse von weiteren sechs Beschuldigten wurden ebenfalls überwacht. Insgesamt wurden 22 Telefone, davon neun Festnetzanschlüsse rund um die Uhr abgehört. Die Telefone von Ex-Finanzminister Grasser wurden nicht abgehört.

Begründet wurden die Abhörungen damit, dass aufgrund der in der letzten Jännerwoche durchgeführten Hausdurchsuchungen Absprachen und die „Verbringung der Geldmittel der Beschuldigten“ zu erwarten seien. Auch „Hinweise auf den Verbleib der Geldmittel und Zahlungsflüsse“ seien zu erwarten.

Die Telefonüberwachungen seien auch deshalb „erforderlich und verhältnismäßig“, weil mit „weniger eingreifenden Maßnahmen keine begründete Aussicht auf den angestrebten Erfolg“ bestünde.

Kommentare

Bekenntnis MEIN NAME IST NICHT MEISCHBERGER SONDERN HASE UND ICH WEIß WIE DER GRASS KARL HEINZ VON NICHTS! AU?ERDEM HEIßT EIN ALTES GANOVENSPRICHWORT BEI VERNEHMUNGEN: SAGST DU JA; BLEIBST DU DA; SAGST DU NEIN GEHST DU HEIM! ICH WILL HEIMGEHEN!

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Grasser \"Steinchen\" Bonus Und warum wird der Grasser nicht abgehört? Hat der einen
"Steinchen" Bonus wegen der Fiona? Der ist genauso in
dem Fall Buwog beteiligt gewesen und da passiert nichts?

Wenn man in unserem Land Sachen nur halb macht, dann
wird man auch keinen "angestrebten" Erfolg haben und die
Kosten sollte man dann besser sparen, weil so eh nichts
rauskommen wird. Steuergelder fürs abhören alleine sind
noch keine Garantie!

Grasser war bei Meinl, Buwog usw. überall dabei und da
wird sichtlich nichts, aber rein gar nichts unternommen!

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Re: Grasser \\ warum sollte die StA sich zusehr mit grasser selbst beschäftigen, man weiss genug über ihn und seine machaloitis
gibt dem grasser nur mehr medienpräsenz,d ie er nicht verdient, einige dieser obsevierten werden sicher plaudern,
um ihre strafen zu mildern,
in der zwischezeit wird der grasser immer nervöser,
eines steht aber fest, sollte grasser dran sein, ist auch schüssel in der bredouille, der muss auch einiges gewusst haben.

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