Chronik von

Wiener Juden und
die Vielfaltseinheit

Kaleidoskop. 8.000 IKG-Mitglieder bilden Vielfalt aus Gegenwart und Vergangenheit.

Chronik - Wiener Juden und
die Vielfaltseinheit © Bild: NEWS/Ian Ehm

Ein Gymnasium in Wien-Ottakring. Auf einem Tisch vor der Tafel in der 3B sitzt Jasmin Freyer (37). Ein Schüler fragt: „Musstest du auch den gelben Judenstern tragen?“ Die Wienerin, die zuvor nur gesagt hatte, dass sie Jüdin ist, lässt sich ihre Verwunderung nicht anmerken und die Klasse nachrechnen. „Seht ihr, ich kam später zur Welt.“

Auf dem Aha-Effekt baut Jasmin auf: „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“ Die Doktorin der Politikwissenschaften hat ein Gebäudereinigungsunternehmen und ist ehrenamtlich in der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) als Vorstandsmitglied tätig. An Wiener Schulen hält sie Vorträge, um Vorurteile abzubauen: „Ich möchte, dass die Kinder zumindest einmal in ihrem Leben eine Jüdin persönlich kennengelernt haben.“

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