NEWS.at EXKLUSIV: Inkassobüro fordert 38.000 Euro von World Awards Media GmbH

Kindel weist Schuld von sich: "Fragen Sie Gregorig" Superfund-Gründer Baha zu 78,96 Prozent beteiligt

NEWS.at EXKLUSIV: Inkassobüro fordert 38.000 Euro von World Awards Media GmbH © Bild: APA/Schneider

Das Inkassobüro KSV 1870 stellt Forderungen in der Höhe von knapp 38.000 Euro an die World Award Media GmbH, an der Superfund-Gründer Christian Baha zu 78,96 Prozent über einen Treuhänder beteiligt ist.

Die World Awards Media GmbH hat vor rund einem Monat beschlossen, ihre Tätigkeit einzustellen. Bekannt wurde die Firma mit publikumswirksamen Veranstaltungen – wie etwa Save the World Awards oder Women’s World Awards. Nun treten Gläubiger auf, die offene Rechnungen nicht überwiesen bekommen. Der KSV 1870, größter österreichischer Gläubigerverband, stellt nun Forderungen gegenüber der World Awards Media GmbH in der Höhe von knapp 38.000 Euro wie NEWS exklusiv in Erfahrung bringen konnte.

Aus dem zuletzt verfügbaren Geschäftsbericht (aus dem Jahr 2006; die Folgejahre wurden noch nicht beim Handelsgericht eingebracht) ergibt sich ein Bilanzverlust von 643.753 Euro und ein negatives Eigenkapital in der Höhe von 98.753,35 Euro. Georg Kindel, ehemaliger Geschäftsführer der World Awards Media GmbH, auf Anfrage von NEWS: „All das müssen Sie den damals zuständigen kaufmännischen Geschäftsführer Roman Gregorig (Anm.: auch CFO der Superfund Group Monaco) fragen. Zum aktuellen Finanzstatus der Firma kann ich überhaupt nichts sagen, weil ich keinerlei Einblick mehr habe.“

(David Hell)