Leben von

Der Beste kommt zum Schluss

Stilfragen: Ela Angerer über den neuen Freund von Gwyneth Paltrow

Ela Angerer © Bild: News

Man freut sich immer, wenn jemand am Ende doch noch das große Los zieht. Ganz besonders, wenn es sich um einen Darling wie Gwyneth Paltrow handelt. Erschütternd lange ging es mit der hochbegabten Shakespeare-Darstellerin nämlich nur mehr bergab. Ihre ersten Karrierejahre verbrachte sie an der Seite von Mädchenschwarm Brad Pitt, damals noch ein ziemlich hohler Blondschopf, der seiner Gwynnie nach dem Beziehungsende den Satz „Endlich kein Kuschelsex mehr!” hinterherwarf. Es folgte ein Intermezzo mit dem spielsüchtigen Hollywood-Langweiler Ben Affleck. Dann heiratete die Oscarpreisträgerin den blutleeren und eingebildeten Coldplay-Sänger Chris Martin.

Plötzlich schrieb die integre und gebildete Paltrow nur noch Kochbücher und trat in Kochsendungen auf, während der langweiligste Sänger aller Zeiten weiter im Rampenlicht stand (wer an meiner Expertise zweifelt, kann sich auf Youtube gerne das Video zu seinem Song „A Sky Full of Stars” ansehen). Ihre Kinder nannte sie Apple und Moses. Zum Schluss warb der einstige Superstar für Fertigprodukte aus dem Kühlregal. Ihre privaten Beziehungen waren natürlich reinste Lehrbeispiele für die alte Psychologen-Regel: Wer sich für einen Partner aus ersten Reihe entscheidet, trifft leider fast immer auf eine ich-süchtige, narzisstisch gestörte Persönlichkeit. Paltrow hätte statt ihren Kochtipps auch interessante Drehbücher oder irgendetwas Politisches schreiben können. Nun hat sie sich wenigstens zum ersten Mal in ihrem Leben für Mr. Right entschieden: Brad Falchuk ist Autor („Glee“, „American Horror Story“), Regisseur und Produzent. Kein Blender und Poser, sondern der berühmte Mann „auf den zweiten Blick“. Mit so jemandem wird vielleicht auch nicht alles gut, aber vieles auf jeden Fall besser.

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