Neuseeland wird von weiterem Nachbeben erschüttert: Notstand bleibt weiter aufrecht

Christchurch: Stärkstes der mehr als 100 Nachbeben Bevölkerung ist durch häufige Erdstöße traumatisiert

Neuseeland wird von weiterem Nachbeben erschüttert: Notstand bleibt weiter aufrecht

Die Stadt Christchurch in Neuseeland ist von einem weiteren Nachbeben erschüttert worden. Das Beben hatte eine Stärke von 5,1. Der Erdstoß verursachte weitere Schäden, auch der Strom fiel aus. Nach örtlichen Medienberichten war es das stärkste der mehr als 100 bisherigen Nachbeben. Die zweitgrößte Stadt Neuseelands war am Samstag von einem Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert worden, es war eines der heftigsten seit Jahrzehnten.

Eine Sprecherin des Stadtrats sagte, das Nachbeben, das sich am Mittwoch um 07.49 Uhr ereignete, sei das schwerste von insgesamt 12 stärkeren der vergangenen 12 Stunden gewesen. Die Bevölkerung sei durch die Häufigkeit der Erdstöße regelrecht traumatisiert. Die Erde in Neuseeland bebt häufig, weil dort zwei Erdplatten aufeinanderstoßen.

Vorerst bis Ende der Woche bleiben alle Schulen von Christchurch geschlossen. Das Beben vom Samstag hatte zahlreiche Häuser, Brücken und Straßen zerstört oder beschädigt. In Christchurch gilt weiter der Notstand, nachts besteht eine Ausgangssperre, um Plünderungen im Zentrum zu verhindern.

(apa/red)