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Neujahrsansprache: Davor
warnt der Bundespräsident

Heinz Fischer appelliert angesichts der Krisenherde, zuversichtlich zu bleiben

Heinz Fischer bei der Neujahrsansprache 2016 © Bild: APA/BUNDESHEER/CARINA KARLOVITS

Die letzte Neujahrsansprache von Bundespräsident Heinz Fischer stand ganz im Zeichen der Krisen des abgelaufenen Jahres. In der am Freitagabend im ORF ausgestrahlten Ansprache appellierte Fischer an die Österreicher, dennoch zuversichtlich zu bleiben. Außerdem warnte der Bundespräsident vor Sündenbock-Politik und davor, die Flüchtlingskrise durch das Schließen der Grenzen bewältigen zu wollen.

Das Jahr 2015 sei "eines der Schwierigsten der vergangenen Jahrzehnte gewesen", betonte Fischer mit Verweis auf die Griechenlandkrise, den Ukraine-Konflikt und den syrischen Bürgerkrieg. Dennoch appellierte Fischer an die Österreicher, angesichts der politischen und technologischen Umbrüche zuversichtlich zu bleiben: "Das Falscheste, was wir in dieser Situation tun könnten, wäre einen Außenfeind oder einen kollektiven Sündenbock zu suchen und alles in düsteren Farben zu sehen."

"Man kann die Grenzen nicht dicht machen"

Das "Wir schaffen das" der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zur Flüchtlingskrise verteidigte Fischer. Man könne nicht "den Hahn zudrehen und die Grenzen dicht machen", so Fischer, denn: "Durch diesen Hahn, den man zudrehen soll, fließt kein Wasser und auch kein Öl, sondern ein Strom von Menschen."

Das bedeute nicht, dass man die Sorgen der Menschen beiseiteschieben dürfe, betonte Fischer. "Es heißt aber, dass wir verpflichtet sind, uns diesen Aufgaben mit vereinten Kräften zu stellen und an Lösungen zu arbeiten", so der Bundespräsident, der Hilfsorganisationen, Bundesheer und Polizei für ihren Einsatz dankte.
Er forderte mehr Flüchtlingshilfe in den Krisengebieten, eine besser organisierte Kontrolle der EU-Außengrenzen und eine gerechtere Lastenverteilung in Europa. Vor allem müsse aber der Krieg beendet werden, um dem Terror die Basis zu entziehen.

Blick auf das Positive

Außerdem plädierte Fischer, angesichts der Krisen die positiven Entwicklungen nicht zu übersehen - etwa das Ergebnis der Klimakonferenz von Paris und den Atom-Vertrag mit dem Iran. Hervorgehoben wurde auch die mit 1. Jänner in Kraft tretende Steuerreform, "die in der Lage sein sollte, die Kaufkraft im Land anzukurbeln".
Es war Fischers zwölfte und letzte Neujahrsansprache, bevor voraussichtlich im April ein neues Staatsoberhaupt gewählt wird.

Ich wünsche Ihnen ein glückliches & friedvolles Jahr 2016!

Posted by Bundespräsident Dr. Heinz Fischer on Donnerstag, 31. Dezember 2015

Kommentare

Gott sei Dank seine letzte Neujahrsansprache.

Nichts als warme Luft kommt bei dieser Marionette raus, wenn er den Mund aufmacht. Und an die Pseudogutmenschen habe ich folgendes zu sagen: Wer in der Demokratie (gibt es jetzt schon nicht mehr) schläft, wird in der Diktatur wach. Das Flüchtlingschaos ist gewollt und geplant und zwar von den internationalen Finanz-Eliten. Nach dem totalen Chaos wird ein europäischer Zentralstaat geschaffen.

Da gibt es in diesem Forum einen User, der hat den Nick "blablabla". Jetzt weiß ich wer dieser User ist. Es ist UHBP Fischer, weil der hat von der Bedeutung seiner Rede her nur eines gemacht: Er hat "blablabla" gemacht!

Was will der Dampfplauderer ohne Inhalt warnen??? Eine Schande. Millionen Österreicher so einen Schwachsinn zu erzählen!!! Null Verantwortung, Charakter und Respekt vor kommenden Generationen, die in dieser Gesellschaft voller Ausländer und Kriminalität leben müssen!!!

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A muss viel mehr Flüchtlinge aufnehmen! A ist reich und hat hervorregende Sozialsysteme die die Flüchtlinge reibungslos integrieren können.

christian95 melden

... und seit dem EU Beitritt geht es uns jedes Jahr viel besser.Die Wirtschaft brummt, Staatsschulden und Arbeitslosigkeit sinken, so billig war Einkaufen noch nie....
Die Bonzen in Brüssel schauen auf´s Volk und keinesfalls wie sie noch mehr Geld in ihre eigene Tasche bekommen.

christian95 melden

Sogar im hochverschuldeten Griechenland, ist die prognostizierte Wirtschaftsleistung für 2016 höher als in Österreich. Weder dem Wirtschaftsminister noch dem Bundespräsidenten stört das....
Griechenland baut sein Staatsschulden ab, bei uns steigen sie.

christian95 melden

Unsere Vorfahren bauten Kirchen, Burgen und Schlösser,
Figl und Raab bauten den zerbomten Staat wieder auf,
Kreisky schaffte den vorbildlichen Sozialstaat,
Heute gibt es nichts mehr. Keine großen Investitionen aber die Schulden steigen trotzdem. (Die letzten großen Investitionen gab es unter Schüssel Haider. Hauptbahnhof, Koralm, ÖBB-St.Pölten)
Mit 20.000 kann man locker zuversichtlich in

christian95 melden

die Zukunft blicken.
SPÖ+ÖVP fahren diesen Staat mit hoher Geschwindigkeit an die Wand!

giuseppeverdi melden

Wenn sie sagen keine "große Investitionen" wären gemacht worden, dann ist das nicht richtig. Die Regierung hat sehr, sehr viel investiert: In die Parteienförderung, in die Gehälter der Abgeordneten, in die Gehälter der Beamten und, und, und... Warum also sagen Sie, es wäre nicht investiert worden?

Irgendwie ist es doch einfach. In einem Land wie Österreich ist es einfach, vorne zu stehen und das Geld der arbeitenden Össis beim Fenster raus zu werfen. Dann steht man sicher gut da. Doch was passiert wen es nicht mehr so ist? Na dann kann man keine gute Werbung veranstalten. Im Übrigen versieft Österreich im Sumpf der roten Politik, allen voran der parteipolitische BP.

wenn hier wer Schwätzer der besonderen Art sind, dann all diejenigen Poster hier, die hier seit Monaten unser schönes Land in den Dreck ziehen. Ich gebe euch -christian95 und Co einen Ratschlag-wandert doch aus, am besten nach Polen, wo es eurer Ansicht ja so schön ist.

Dieser inhaltslose Schwätzer und zu feige, zu aktuellen Themen klare Stellung zu beziehen. Schämt sich nicht einmal für solche Aussagen! Eine Schande für Österreich!!! Nur durchwurschreln , nirgends anecken und unverschämtes Gehalt beziehen!!!Eine Zumutung für jeden Österreicher!!!!

christian95 melden

Einfach unglaublich!
Da können wir heuer erstmalig ohne massiven Polizeischutz nicht einmal die Christmette feiern und den Silvesterpfad besuchen aber der Bundespräsident schweigt dazu! Bis 2014 waren wir frei und brauchten dazu keine Polizei.
Warum braucht Warschau, Prag , Budapest oder Bratislava keine Polizei?

christian95 melden

Die Staatsschulden explodieren, die Wirtschaft liegt danieder, jedes Monat neue Rekordarbeitslose, in unserem eigenen Land sind wir nicht mehr sicher ... und der Bundespräsident schweigt dazu, statt diese Regierung sofort abzuberufen.
(Warum kann Ungarn die Grenzen dicht machen?)

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