Neugebauer fordert im aktuellen "profil":
"Privatstiftungen höher besteuern"

ÖAAB-Chef für Besteuerung von Kapitalgewinnen Appell: "Steuerform sollte schon 2009 erfolgen"

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" fordert ÖAAB-Chef und ÖVP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer eine Besteuerung von Kapitalgewinnen. Er will vor allem die Privatstiftungen in Österreich zu höheren Abgaben zwingen. "So wie diese jetzt steuerlich behandelt werden, ist es nicht gerecht. Wenn man dort einen bescheidenen Beitrag für das soziale Netz einhebt, sehe ich noch lange keine Gefahr einer Kapitalflucht," erklärte Neugebauer.

Der Chef der Beamtengewerkschaft weicht auch in der Frage der Steuerreform von der Parteilinie ab. Diese sollte schon 2009 erfolgen und vor allem die Mittelschicht entlasten. "Wenn die Spritpreise steigen, schneidet der Finanzminister gleich mit. Aber wenn die Konjunktur anzieht, dann wartet man bis zum Jahr 2010," kritisiert Neugebauer Finanzminister und ÖVP-Chef Wilhelm Molterer im "profil"-Interview.

Gesamtschule weiter abgelehnt
In der Bildungspolitik bleibt der frühere Hauptschullehrer bei seiner Ablehnung einer Gesamtschule. "Eine Mehrheit der Österreicher ist für die Beibehaltung unsere Gymnasien und damit für ein vielfältiges Schulangebot."

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