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Neues Gesetz in Kalifornien:
Pornos nur noch mit Kondom

Im Zentrum des Erwachsenen-Films muss nun verhütet werden - HIV-Fälle schuld

Frau in Unterwäsche von hinten © Bild: Thinkstock

Das Kondom wird fortan zum fixen Bestandteil eines jeden Pornofilms - zumindest wenn er im US-Staat Kalifornien produziert wird. Das dortige Parlament verabschiedete am Dienstag ein Gesetz, das Filme verbietet, in denen nicht verhütet wird. Nicht ohne Gegenwind.

Die Gesetzes-Novelle ist eine Reaktion auf zahlreiche Geschlechtskrankheiten unter den Darstellern. Erst jüngst mussten branchenweit Film-Drehs wegen HIV-Erkrankungen ausgesetzt werden. Vor allem die Abgeordnete Isadore Hall hatte sich für eine gesetzliche Ausweitung eingesetzt - im Los Angeles County müssen die Akteure bereits seit 2012 Kondome tragen.

"Ob in der Landwirtschaft, der Lebensmittel-Industrie oder in anderen Branchen – überall verdienen die Angestellten sichere Arbeitsbedingungen", erklärte die Abgeordnete.

Kritiker befürchten Abwanderung

Was angesichts der Gesundheit der Darsteller ein kleiner Meilenstein ist, sorgte in den vergangenen Wochen für hitzige Debatten. Gegner des Vorschlags argumentierten damit, dass zu viele Produzenten einfach aus Kalifornien abwandern würden, sollte das Gesetz in Kraft treten.

Allein im San Fernando Valley bei Los Angeles beträgt der jährliche Umsatz mit Pornos 6 Milliarden Dollar. Allerdings sind die Möglichkeiten innerhalb der USA begrenzt. Neben Kalifornien ist es einzig in Florida erlaubt, Pornos zu drehen.

Kommentare

wo ist das Problem? Jeder vernünftige Mensch verwendet beim Fremdf... einen Gummi. So what?

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