Neues Album des Austro-Duos Papmoon: Auf 'Verzaubert' nur Songs in Muttersprache

Schwierigkeit: "Auf Englisch klingt ein Text bald gut" Keine Übersetzungen sondern völlig neue Lyrics

Neues Album des Austro-Duos Papmoon: Auf 'Verzaubert' nur Songs in Muttersprache

Na? Heute schon geträumt? Nein, wir meinen jetzt nicht Nasenbohren und Löcher in die Luft starren. Sondern so richtig tagträumen, Seele baumeln lassen, Geist auslüften, Hirn auf Standby schalten. Als Soundtrack könnte die Neue von Papermoon in den CD-Player gelegt werden. Ohren auf, Augen zu.

Was kann eine Musik im besten Fall? Es sind Verben, die mit einem ver- beginnen: verändern, verzaubern, verwandeln. Erinnern Sie sich an Ihre erste Liebe, Ihren ersten Kuss, an Ihr gemeinsames Lied? Das vergisst man nicht, genau. Ebenso wenig vergisst man Musik, die einen begleitet. Die einem nie zu viel wird, weil man sich nicht satt hören kann. Weil sie sich in den Gehörgang geschlichen und sich eingegraben hat für immer wie ein Tattoo auf der Haut. So kann’s einem gehen mit Papermoon, dem Austropop-Duo mit dem unverwechselbaren Timbre, ebenso unaufdringlich wie nachhaltig; ebenso zeitlos wie aktuell.

Das Album "Verzaubert" will, was der Titel verspricht: verzaubern. "Weil wir andere sind, wenn wir nach einem Konzert von der Bühne gehen“, sagt Edina Thalhammer. "Und ebenso wollen wir unser Publikum verwandeln."

Diesmal in ihrer Muttersprache
"Verzaubert", das siebte Studiuoalbum von Papermoon, ist das erste rein deutschsprachige Album. Eine Herausforderung, denn "auf Englisch klingt ein Text bald einmal gut", sagt Christof Straub, verantwortlich für Komposition und Lyrics. Da jedoch die erste öffentliche Präsentation der Radio-Single "Verzaubert", übrigens die deutsche Version von "Tell me a poem", anlässlich der Amadeus-Award-Verleihung 2006 außergewöhnlich gut aufgenommen wurde, entschloss man sich zur Produktion eines ganzen Albums.

Mit ausgewählten deutschen Songs in neuen Arrangements sowie älteren englischen und französischen Papermoon-Titeln im deutschen Kleid. Wohlgemerkt handelt es sich dabei nicht um Übersetzungen, sondern um völlig neue Texte.