Neuer Skandal um Abschiebung: Opfer
von Frauenhandel droht in Nigeria der Tod

Wien: Ausweisung sollte noch in der Nacht erfolgen Demonstration in Wien wurde von Polizei aufgelöst

Neuer Skandal um Abschiebung: Opfer
von Frauenhandel droht in Nigeria der Tod © Bild: NEWS.at/Pachner

Ein 27-jähriges Opfer von Frauenhandel wurde mitten in der Nacht nach Nigeria abgeschoben, wie NEWS erfuhr. Der Charterflug nach Nigeria startete um 1.00 Uhr früh vom Flughafen Wien Schwechat. Die junge Frau wurde von Menschenhändlern aus Nigeria nach Wien gebracht und hier über mehrere Jahre in der Zwangsprostitution ausgebeutet. Trotz Drohungen von Seiten der Menschenhändler entschloss sie sich, bei der Polizei gegen die Menschenhändler auszusagen. Ein Verfahren für humanitären Aufenthalt ist derzeit in Gang.

Wegen ihrer Aussage vor der österreichischen Polizei drohen der Betroffene in Nigeria schwere Repressalien. "Eine Abschiebung wie diese kommt den MenschenhändlerInnen durchwegs zu gute und setzt damit ein fatales Zeichen für andere Betroffene: Wer gegen seine Peiniger aussagt, dem droht die Abschiebung", warnt Joana Adesuwa Reiterer von der "NGO Exit", die die Frau in Wien betreut. "So etwas können und wollen wir nicht akzeptieren. Wir hoffen, dass diese Abschiebung noch verhindert wird."

Weiterer Flüchtling kämpft um Bleibrecht
Diese Abschiebung ist jedoch kein Einzelfall: Nachdem sich am Montag der Flüchtling Joel Ojienelo bei einem Sprung aus dem Fenster im vierten Stock schwer verletzte, um einer Verbringung in Schubhaft zu entgehen, wurde auch sein Freund George Vincent Ifeany ins Schubhaftzentrum Rossauerlände gebracht. Er soll - im selben Charter wie die 27-jährige Frau - nach Nigeria abgeschoben werden.

Demonstration vor Rossauer Lände
Vor dem PAZ Rossauerlände protestierten Demonstranten gegen die Abschiebungen. Teilnehmer berichten über die Online-Plattform Twitter von einem "heftigen Polizeieinsatz", die Demonstranten seien bei der Ecke Hörlgasse/Liechtensteinstraße im 9. Bezirk eingekesselt worden. Es soll keine Festnahmen, allerdings 60 Identitätsfeststellungen seitens der Polizei gegeben haben. Auch unbeteiligte Passanten sollen in den Kessel geraten sein. "Wir hoffen, dass diese Abschiebung noch verhindert wird", sagt Joana Adesuwa Reiterer. "Sie wäre ein Signal an alle Opfer von Frauenhandel, nicht zur Polizei zu gehen und auszusagen. Das läuft den Bemühungen Österreichs, den Frauenhandel einzudämmen, zuwider."

Weiterführende Links:

www.adesuwainitiatives.org

www.purplesheep.at

(red)

Kommentare

traurig trautig Sie packten die Frau, setzten sie in den Wagen und fuhren mit ihr in Richtung Flughafen.
-- Vorbei an einer Gruppe Marokkaner welche gerade ein Pärchen brutal ausraubte und zusammenschlug.
-- Vorbei an einer Gruppe Schwarzer welche gerade harte Drogen an Minderjährige verkauften.
-- Vorbei an einer Gruppe Kosovo-Albaner welche ihre Huren mit Schlägen zurecht wiesen.

Sie drehten sich um, sahen dem Mädchen auf der Rückbank in die Augen und sagten:
"Asylanten wie dich - wollen wir hier nicht in Österreich"

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Beweise Auch wenn die Geschichten noch so rührend sind, es sind meist Geschichten frei nach Gebrüder Grimm. Die Zuwanderung nach Österreich kann nicht nach rührenden Geschichten gesteuert werden und die Glaubwürdigkeit muß von Behörden und nicht von Gutmenschen beurteilt werden. Gutmenschen glauben alles. Es kann auch kein Freibrief sein, dass jeder der sich von irgendetwas bedroht fühlt freie Einwanderung nach Österreich bekommt. Es kann nicht jede Prostitierte einen Aufenthaltstitel bekommen. Außerdem können wenn die Geschichte stimmt, jene Frauenhändler sich an der Dame auch in Österreich revancieren. Komischerweise ist in Östereich dann jedes Problem gelöst und jeder ist Glücklich und wird nicht mehr verfolgt

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Re: Beweise Es tut mir leid, ich habe wirklich lange danach gesucht, aber ich kann in Ihrem Kommentar leider kein einziges Argument erkennen. Vielleicht wollen Sie\'s ja nochmal versuchen. Kommen Sie! Sie schaffen es! Strengen Sie Ihr Hirn an, auch wenns schwerfällt!

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Re: Beweise alleine schon der Begriff "Gutmenschen" sagt ja alles über dich aus!!

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Re: Beweise Ja Herr rupertknupert, ich komme gleich und versuche es nochmal. Natürlich ist es so, wie sie meinen,der Staat ist für alles und Jedem gegenüber verantwortlich. Natürlich müßen Leute die sich als Prostitutierte anheuern lassen, ohne wenn und aber, eine Aufenthaltsbewilligungen bekommen, vor allem wenn sie die Gnade haben sogar gegen Jene aus zu sagen. Damit haben sie der Gesellschaft einen so großen Dienst erwiesen, dass sie gewünschtes bekommen müssen und lebenslang in Österreich versorgt werden. Natürlich gibt es Sicherheit nur in Österreich, nur hier zittern Frauenhändler vor der Gesetzesfaust. Natürlich sind Prostituierte aus Afrika genau die Zuwander die Österreich braucht. Hoffe die Argumente sind nun richtig

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Re: Beweise @hary1965

Nicht genügend, setzen!

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Pfui Wenn man solche Kommentare liest, wird einem schlecht!!! Was seid ihr eigentlich für Menschen, seid froh wenn ihr nie in so eine Situation kommt, dass ihr euer Land und die Famile verlassen müsst!

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Re: Pfui Lass sie, dem freak, gerry und ihren faschofreunden ist nicht mehr zu helfen. die waren auf zu vielen fpö-wahlveranstaltungen und die john otti band hat ihnen das letzte bisschen hirn aus den ohren geblasen...

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Re: Pfui ja da hast du wohl recht. aber es ist schlimm dass man so etwas überhaupt lesen muss.

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Re: Pfui ja schrecklich!!
Typen wie freak und Co müßten hier schreibverbot bekommen.

ich weiss zwar nicht, warum mein Beitrag gelöscht wurde, aber was solls.

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Re: Pfui Ach was, das ist doch nur Brot für die Massen. So hält man ganz einfach das ungebildete Proletariat still, bei Hitler warens die Juden - bei der Fekter eben die "Neger" und Türkn. Von welchem Schlag diese Frau ist sollte doch jedem bekannt sein. Und wer hat die Vorarbeit geleistet? Die sogenannten "Freiheitlichen"...

Hetze und Rassismus müssen in Österreich endlich bestraft werden...

PAstorPeitl melden

Wer schiebt endlich die Abschieber ab? Vielleicht nimmt jemanden der ÖVP endlich die Möglichkeiten weg, Menschen sinnlos abzuschieben.

Wie werden solche Fälle eigentlich überprüft?

Es geht doch nur mehr darum, Menschen abschieben zu wollen, für die sich letztendlich ganz Österreich einsetzen muss.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
http://jachwe.wordpress.com

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Re: Wer schiebt endlich die Abschieber ab? Du heuchlst doch nur vor dich hin weil Nigeria zur Hälfte christlich geprägt ist, Scheinheiligkeit blablabla...

PAstorPeitl melden

Re: Wer schiebt endlich die Abschieber ab? Ehrlich gesagt ist mir gleichgültig wohin wir die Abschieber abschieben.

Von mir aus auch nach Nigeria.

Das unter einem SPÖ Bundeskanzler, einer ÖVP Innenministerin! Es wird immer blöder was diese Typen für Gesetze und Vorschriften beschließen!
Diese armen Frau soll abgeschoben werden, aber einem 26 jährigen Serben, Frühpensionist gewährt Österreich Aufenthalt und lebenslange Pension????
Hat diese Frau die falsche Partei warum sie nicht auch die Frühpension bekommt?
Die Österreichischen Beamten neigen von einem Extrem ins andere!

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