Neuer Notfallplan für Kärntner Hypo?
Bank könnte weitere Milliarden brauchen

"trend": Geht um Volumen von ein bis 1,5 Mrd. Euro Hypo-Chef Ditz: Im "Worst Case" brauchen wir Hilfe

Neuer Notfallplan für Kärntner Hypo?
Bank könnte weitere Milliarden brauchen © Bild: Reuters/Prammer

Von einem neuerlichen "Notfallplan" für die notverstaatlichte Hypo Group Alpe Adria berichtet das Magazin "trend": Die Bank könnte weitere Hilfe vom Steuerzahler benötigen. Konkret handle es sich um einen Haftungsschirm für Assets, die die Bank wegen der darnieder liegenden Immobilienmärkte am Balkan derzeit nur unter Buchwert verkaufen könnte oder in der Bilanz nochmals wertberichtigen müsste.

Die Kärntner Hypo Alpe Adria Bank und das Finanzministerium haben hingegen deponiert, dass "aus heutiger Sicht" keine frische Staatsgelder oder Garantien gebraucht werden. Ein Hypo-Sprecher erklärte, dass "mögliche Schutzmaßnahmen" nur für den Fall, dass (aus heutiger Sicht nicht erwartete) Verluste in den Kernländern oder bei Immobiliensicherheiten zu überlegen seien.

Hypo-Chef: Bank braucht im "Worst Case" mehr Geld
Im "trend" wird Hypo-Aufsichtsratschef Johannes Ditz damit zitiert, "dass wir im Worst Case einen bestimmten Haftungsschirm brauchen könnten, damit wir nicht immer die Marktschwankungen in der Bilanz abbilden müssen." Dem Magazin zufolge wird deshalb daran gedacht, Tourismusimmobilien und andere notleidende Projekte in einer neu zu gründenden Asset-Gesellschaft ("NewCo") zu bündeln. Es gehe um ein Volumen von ein bis 1,5 Mrd. Euro. Diese Summe soll, so der Bericht, die neue Firma der Hypo als Kaufpreis bezahlen, wobei der Staat die Haftung dafür übernehmen müsste.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter hatte die "ersten taktischen Anläufe" der Hypo nach weiteren Staatshaftungen und potentiellen Verlustabdeckungen durch die Steuerzahler entschieden zurückgewiesen.

(apa/red)

Kommentare

Kärtner Hypo Der Steuerzahler hat keine Interesse daran sein Geld in ein Fass ohne Boden zu werfen und gleichzeitig seinen Gürtel enger schnallen zu müssen. Politiker die hier anders entscheiden als die Bank in den Bankrott zu führen handeln gegen die Interessen des Volks. Lieber ein Ende mit Schrecken and ein Schrecken ohne Ende. Das gilt für alle Pleitebanken, und die Manager sind zum Schadenersatz zu verurteilen.

Stopp für den Koralmtunnel ! Haider erpresste Forstinger ein unnötiges unwirtschaftliches Projekt,gleichzeitig stoppte sie die Güterbahnumfahrung in NÖ ! Dieses Projekt sollen die tüchtigen Kärtner Dörfler und die selber finanzieren ! Die ÖBB wird dadurch noch tiefer in einen Schlammasel kommen ,Stopp,noch ist es nicht zu spät !

die Banken machen es sich einfach Eine Bank wird herunter gewirtschaftet. Der Staat schießt sofort Milliarde um Milliarde zu. Die verantwortlichen Manager freuen sich Ihrer Freiheit und Ihrer Millionen (Ausgenommen der Herr Kulterer).
Nur bei den Studenten und den Pensionisten wird gejammert und gespart.

Her mit dem Mammon! Es ist bloße Augenauswischerei, was hier betrieben wird. Keine Bank hat Geld \'im Keller\' liegen, sondern nur die Berechtigung, Geld elektronisch zu ERFINDEN, um es dann gegen Zinsen und echte Sicherheiten zu verleihen. Eine Bank kann pro € 2.000.- Kapital € 100.000.- verleihen. Das stelle sich einer vor!!! Sie verleiht das reine NICHTS gegen echte Ware. Bombengeschäft, was? Und nicht einmal DAZU sind sie fähig. Auch das Wort \'Inflation\' gehört schon lange zum antiquierten Sprachschatz. Wenn Geld keinerlei Sicherheiten (zB. Gold) hat, kann es auch keine NATÜRLICHE Inflation geben. In diesem Fall wird sie gesteuert. Auch ein ständiges Wirtschaftswachstum ist NICHT möglich, da jedem Wachstum GRENZEN gesetzt sind. Dieser Weg führt unweigerlich zum totalen Zusammenbruch. www.steuerboykott.org

Seite 1 von 1