Neue nackte Tatsachen um Berlusconi:
Zweite Teenager-Prostituierte bei Partys

Brasilianerin Iris B. übernachtete in Silvios Residenz Auch bei Drogenaffäre gerät Berlusconi unter Druck

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Der neue Sexskandal, mit dem der italienische Ministerpräsident Berlusconi seit Tagen konfrontiert ist, zieht weitere Kreise. Aus den Dossiers der Mailänder Staatsanwälte, die gegen Berlusconi wegen Amtsmissbrauchs und Beihilfe zur Prostitution ermitteln, geht laut Medienberichten hervor, dass eine zweite minderjährige Prostituierte an Partys in der Mailänder Villa des Premiers teilgenommen hat.

Die heute 19-Jährige Brasilianerin Iris B. habe schon vor zwei Jahren in Berlusconis Luxusresidenz übernachtet, berichtet "La Repubblica". Auch im Zusammenhang mit Drogenermittlungen gerät Berlusconi unter Druck. Eines der Showgirls, das in der Villa des Regierungschefs ein- und ausging, sei mit einem Drogendealer liiert gewesen, bei dem im vergangenen August zwölf Kilogramm Kokain beschlagnahmt wurden, berichtete die römische Tageszeitung. Das Kokain wurde im Keller der Wohnung des Showgirls in Mailand konfisziert, deren Miete angeblich Berlusconi bezahlte. Der Medienmogul soll in seinen Wohnungen in Mailand mehrere Models und Prostituierte untergebracht haben, die für ihre Dienstleistungen Geld und Schmuck als Bezahlung erhielten, vermuten die Ermittler.

Die Mailänder Staatsanwälte ermitteln weiter im Fall des Teenager-Callgirls Ruby, das im Mittelpunkt des Skandals um Amtsmissbrauch und Prostitution steht. Fünf Millionen Euro soll die junge Marokkanerin für ihr Schweigen über die in der Villa des Premiers verbrachten Nächte verlangt haben, geht aus den Dossiers der Staatsanwälte nach Angaben italienischer Medien hervor.

Die Staatsanwälte übergaben der Abgeordnetenkammer ein weiteres Dossier mit belastendem Material gegen den Medienmogul. Bereits vor zehn Tagen hatten sie ein 227-seitiges Konvolut übergeben und die Kammer um eine Genehmigung gebeten, das Büro von Berlusconis Buchhalter Giuseppe Spinelli zu durchsuchen. Spinelli wird beschuldigt, im Auftrag Berlusconis Dutzende von Mädchen für ihre Nächte bei dem Premier bezahlt zu haben.

(apa/red)

Kommentare

Berlussconi ärgert die Staatsanwälte ,weil er mit den Lugner- pulferl noch die jungen Mäderl beglücken kann !

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