Neue Stadtkurse bereiten Kopfschmerzen: Alex Wurz warnt vor zu großen Lässigkeiten

Kein Ausverkauf der Sicherheit zu Gunsten der Show Heimrennen: Großeltern fliegen zur Kinderbetreuung

Neue Stadtkurse bereiten Kopfschmerzen: Alex Wurz warnt vor zu großen Lässigkeiten

Alexander Wurz bestreitet in Monte Carlo sein Heimrennen in der Formel-1-WM. Der Niederösterreicher mit Wohnsitz im Fürstentum an der Cote d'Azur kann sich am Grand-Prix-Wochenende völlig auf seinen Beruf konzentrieren, seine zwei Söhne Felix und Charlie, zu denen im Oktober ein dritter kommen wird, werden in einem Haus im Hinterland Monacos von den Großeltern betreut. Monte Carlo ist für Wurz ein besonderes Rennen, angesichts der Vielzahl neuer Stadtkurse ist er aber vor allem auf Sicherheit bedacht.

"Prinzipiell taugt es mir, auf Stadtkursen zu fahren, das ist eine Riesenshow", erklärte Wurz. "Ich hoffe nur, dass die FIA auch an die Sicherheit denkt und es zu keinem Ausverkauf der Sicherheit zu Gunsten der Show kommt."

Das Williams-Team von Wurz tritt nach dessen Worten besser vorbereitet an als zuletzt in Barcelona. Am Sonntag Abend wird der Perchtoldsdorfer auf die sich wiederholende Frage seines ältesten Sohnes, ob er gewonnen habe, aber wohl wieder mit Nein antworten müssen. "Felix fragt mich dann immer, warum ich nicht gewonnen habe und erklärt mir dann, was ich tun hätte müssen", erzählte Wruz. "Papa, warum hast du nicht über die Mauer überholt", habe Wurz junior kürzlich in Erinnerung an die Szene eines Kinofilms gefragt.

Auf die Frage nach seinem Lieblingsabschnitt des Stadtkurses überlegt Wurz nicht lang. Das sei die Kurve hinauf zum Casino. "Da kommt man mit 260 Sachen an und es hebt das Auto und den Magen aus. Dann schaltet man vom sechsten in den vierten Gang und wenn man die Linie nicht optimal erwischt, dann pickt man in den Leitplanken."

(apa/red)